ich möchte meinen Motor über die Winterpause revidieren lassen und habe bereits zwei Anbieter im Fokus. Beide sind über 350 km von mir entfernt, so dass ich den Motor gern versenden würde.
Ich habe einen originalen Karton von Rotax, in den der Motor reinpasst. Der Karton sichert aber nicht gegen Sturz oder ähnliches ab, dafür ist die Kartonage aus meiner Sicht nicht geeignet. Ich denke daher über eine Umverpackung nach, ggf. eine Kunststoffkiste.
Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Versand von Motoren gemacht?
Ein etwas dickerer Karton mit viel Folie und Papier ist völlig ausreichend.
So verschicken wir zumindest immer unserer 100er, egal ob Luft- oder Wassergekühlt.
Wir nehmen dabei immer DHL
Danke für deine Antwort, Luis! 🙂 Offenbar bin ich da zu zimperlich, aber ich möchte den Motor auch gern in einem Stück zurückbekommen. Ich werde mir eine gute Polsterung und ggf. eine Umverpackung überlegen.
Für weitere sachdienliche Hinweise bin ich dankbar!
Wie wäre es mit einer stabilen Holzkiste, Styropor, Bauschaum und stabilen Tüten/Gefrierbeuteln zu arbeiten?
An die Holzkiste erst eine komplette Lage Styropor, dann den Motor auf zwei/drei Stücken Styropor 'aufsetzen' und den Rest dann mit Bauschaum ausfüllen. Und den am besten in die Tüten, damit dein Motorenbauer keinen Meißel braucht und sich der Motor rausnehmen lässt. Das Ganze dann noch in einen Karton und gut ist.
Ich hab damit keinerlei Erfahrungen, aber das wäre meine Idee als Bastler.
Ansonsten googel vielleicht mal nach 'Schaumbeutelverpackung'. Das wäre die professionellere Variante.
ich habe mir inzwischen eine Transportbox für meinen Motor gebaut. Vielleicht stellt sich die Frage nach dem sicheren Transport ja auch noch mal für andere, daher wollte ich meine Lösung gern mit euch teilen.
Transportbox: Auer Packaging Schutzkoffer Pro, Modell CP G6427
Inlay: 12 Verbundschaum-Matten RG120, Dicke 20 mm, Außenkontur passend für Transportbox zugeschnitten, Innenkontur lagenweise passend für Motor ausgeschnitten
Gewicht: ca. 8 kg für Transportbox und Füllung, ca. 24 kg mit Motor
Ist das Over-Engineering? Auf jeden Fall! :D Aber ich fühle mich mit der Lösung beim Transport im Vergleich zum einfachen Karton sicherer.
Die Konturen habe ich mit einem Cuttermesser geschnitten. Solange das Messer scharf ist, geht das ziemlich gut.
Ich hatte ursprünglich Schablonen für jede Lage angefertigt (3D-Scan des Motors --> Querschnitt alle 20 mm --> 2D-Schablone), jedoch war der Ansatz dann zu aufwändig in der Positionierung. Am Ende habe ich die Kontur für jede Lage einfach abgeschätzt, ausgeschnitten und ggf. nachgeschnitten - also klassisches Try&Error.
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