Okay,
vielen lieben Dank für Deine umfangreiche Antwort.👍🏻
Radschrauben
Re: Radschrauben
Freundliche Grüße
Andreas
Andreas
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Re: Radschrauben
Kollege PSE hat alles erklärt.
Ich habe für mich rausgefunden das 18Nm (bei trockenem/ungeschmierten und extrem sauberen Gewinde) gut funktionieren. Dabei werden die Gewindeflanken auf den Stehbolzen (durch das ständige rauf und runter der Räder) weniger gestresst.
Wurde nicht gefragt, aber ich gebe den Tip trotzdem weiter: Habe lange Zeit mit dem Proxxon MC30 gearbeitet, er ist zwar super, aber etwas zu gross für diese Anwendung. Habe dann ANPUDS 3-35Nm probiert, der ist perfekt: https://amzn.to/42enKpQ
Ich habe für mich rausgefunden das 18Nm (bei trockenem/ungeschmierten und extrem sauberen Gewinde) gut funktionieren. Dabei werden die Gewindeflanken auf den Stehbolzen (durch das ständige rauf und runter der Räder) weniger gestresst.
Wurde nicht gefragt, aber ich gebe den Tip trotzdem weiter: Habe lange Zeit mit dem Proxxon MC30 gearbeitet, er ist zwar super, aber etwas zu gross für diese Anwendung. Habe dann ANPUDS 3-35Nm probiert, der ist perfekt: https://amzn.to/42enKpQ
Re: Radschrauben
Deki#91 hat geschrieben: 04.05.2026, 23:29 Kollege PSE hat alles erklärt.
Ich habe für mich rausgefunden das 18Nm (bei trockenem/ungeschmierten und extrem sauberen Gewinde) gut funktionieren. Dabei werden die Gewindeflanken auf den Stehbolzen (durch das ständige rauf und runter der Räder) weniger gestresst.
Sorry, kleine Ergänzung: Damit sich Schrauben oder Muttern nicht lockern, müssen die Schrauben, bzw. Bolzen eine ausreichende Dehnung bekommen, vor allem bei den hohen, geschlossenen Alumuttern, die ja nicht selbstsichernd sind und sich sofort lösen, wenn sie sich lockern. Der ideale Wert wäre dabei eine Dehnung bis ca. 90% der Streckgrenze, was aber in der Regel mit den realen höheren Reibwerten nicht erreicht wird. Bei 18Nm und Trockenmontage ist das schon grenzwertig, da dehnt sich nicht mehr viel. Bestimmend ist dabei die Kopfreibung. In der VDI 2230 wird sogar empfohlen, die Gewinde leicht mit Öl zu benetzen, damit die Gewindereibung keine so hohe Streuung aufweist. Auch wegen dem geringeren Verschleiß der Gewinde und der Gefahr des Fressens bei den Quetschmuttern und Alumuttern würde ich diese nicht trocken und ggf. schon gar nicht mit Bremsenreiniger entfettet verschrauben.
Es sollten generell vor jedem Turn alle Schrauben geprüft, bzw. nachgezogen werden, ob sich ggf. eine gelockert hat.