Wie würde der Stabi denn auf das Ursprungsproblem wirken? Hätte ich nicht mehr Gewichtsverlagerung auf das äußere Rad, und somit wieder mehr Lift?
Für das Rennen muss ich nicht unbedingt Materialschonend fahren, solange es schnell ist.
Einen Sitz werde ich auf jeden Fall opfern, und diesen sehr tief einbauen.
CRG gibt in dem alten Guide vor, bei hohem Gripauf der Strecke, eine weiche Achse einzubauen. Macht das in meinem Fall ebenfalls Sinn? Mir haben mittlerweile mehrere Leute, deren Meinung ich sehr schätze, eine Harte Achse ans Herz gelegt. Mich verwirrt nur, das CRG genau die andere Richtung empfiehlt.
Um mein Problem nochmal etwas genauer zu beschreiben:
Ich bin NICHT am hüpfen oder springen. Das Problem ist, dass sich das Kart in seiner Linie, die es fährt "gefangen" anfühlt. Es fährt wie auf Schienen, aber im negativen Sinne.
Außerdem, das es bei kleinen Impulsen von Gegenlenken, oder einer etwas ungenauen Linie, kurz vorm Scheitelpunkt beginnt sich aufzustellen. Wir sprechen da laut Beobachtern von teilweise 20-30 Grad Neigung, die dort ins Kart kommen.
Ich fahrer generell die ganze Runde auf zwei Rädern und berühre keinen einzigen Curb, über den ich drüber fahre, da ich immer Schräglage habe.
Das macht mir grundsätzlich nichts aus, aber es ist definitv zu viel Winkel, der dort ins Kart kommt.
Kerpen Setup für schwere Fahrer
Re: Kerpen Setup für schwere Fahrer
Ich würde das Chassis entsprechend dem Gewicht erst einmal festigkeitsmäßig absichern, damit die Verformungen und entsprechend die Spannungen in den Streben und Schweißnähten nicht zu groß werden und in der kalkulierten Größenordnung bleiben, damit das Chassis so funktionieren kann, wie man das erwartet. Dazu gehört die Verwendung eines Stabi, damit das Chassis vorne nicht zu weit "zusammenklappt" und die Einstellungen vom Nachlauf wirksam sind. Hinten sollte eine biegesteife Achse mit Wandstärke 2,5mm (T1 oder T4) rein, denn in die Durchbiegung geht nur der Querschnitt ein und keine Materialhärte oder Materialfestigkeit. Wenn das passt, stellst Du die Spurweite hinten auf das zul. Maximum von 140cm ein und vorne 122-123cm. Du sagst, es geht nicht mehr als 122mm, was stellst Du dann bei Regen ein, da ist man in der Regel bei weit mehr. Dann das Tragbild der Reifen vorne ansehen und entsprechend den Sturz nachstellen. Wenn das alles passt, macht man sich an den Nachlauf und beginnt bei Neutral. Schiebt das Kart über die Vorderachse, etwas mehr Nachlauf rein. Was macht eigentlich der Luftdruck, mit welchem Luftdruck beginnst Du und wo endet der?