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MHall440

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1

Mittwoch, 4. August 2021, 00:41

TM K9B/C für Schaltkartanfänger im Jah 2021 sinnvoll?

Hallo, kurz zu mir, mein Name ist Markus, ich bin 23 Jahre alt und fahre seit 5 Jahren mehr oder weniger regelmäßig hobbymäßig Kart. Bin 1 Jahr einen alten 100er KZH gefahren danach KF3 und KF2. Bin allermeistens in Teningen gefahren.
Ich überlege nun seit längerem, mir ein Schaltkart zuzulegen. Allerdings ist mir ein Neukauf noch zu teuer, mein Buget würde bei maximal ca. 3000€ liegen. in dieser Preisklasse finden sich ja meistens Karts mit TM K9 B oder C Motoren. Diese Motoren sind ja soweit ich weiß 2006-2008 erschienen, sind also schon fast 15 jahre alt.
Macht es für mich als Anfänger Sinn, mit einem so alten Motor zu beginnen? Oder sollte ich lieber etwas mehr ausgeben für einen KZ10/b/c? Ich fahre erstmal keine Rennen, also auf ein paar Zehntel kommt es nicht an. Für mich wäre die Ersatzteilversorgung sowie die bessere Fahrbarkeit wichtiger.
Hier ein Kart, welches ich beispielsweise interessant fände:


https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/schaltkart-birel-kart-art-tm-k9b-spezial-kz/1819505285-187-1891?utm_source=sharesheet&utm_medium=social&utm_campaign=socialbuttons&utm_content=app_android


Ich würde mich freuen, wenn mir jemand die Fragen beantworten könnte.


Ich weiß, es gibt bereits einen ähnlichen Beitrag, der ist aber schon etwas älter, vielleicht hat sich an der Ersatzteilversorgung usw. etwas geändert.


Ps: Das ist mein erster Beitrag in diesem Forum, wenn ich etwas falsch gemach habe, gebt mir einfach Bescheid.

rolandw

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2

Mittwoch, 4. August 2021, 11:48

Es kommt immer drauf an was du machen möchtest. Wenn du nur Hobby fahren möchtest, dann reicht das vollkommen aus, wenn du nächstes Jahr Rennen fahren möchtest, dann solltest du lieber noch etwas sparen und aktuelleres Material kaufen. Selbst bei Clubrennen kommen viele mit Top Material an.

Mit TM machst du auf jeden Fall alles richtig, Ersatzteilversorgung ist überall super.

MHall440

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3

Donnerstag, 5. August 2021, 09:22

Danke für die Antwort. Ich würde langfristig gesehen schon irgendwann Rennen fahren, hatte aber gedacht ich übe erst einmal mit einem günstigeren Motor, falls ich etwas falsch mache und was kaputt geht ist es nicht gleich so ärgerlich wie wenn mann einen 4500 € Motor zerstört :P . Oder fahren sich die neuen Motoren von der Charakteristik so anders, dass es keinen Sinn macht, mit einem Alten zu üben?

Das oben genannte Chassis ist von 2015, wie groß ist bei so einem Chassis der Unterschied zu einem aktuellen Chassis? Hat sich da viel getan, was Rundenzeit bringen würde?

Alex3103

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Donnerstag, 5. August 2021, 11:59

Das Baujahr des Chassis ist nicht alleine für den Zustand entscheidend. Auch die Laufzeit und der technische Zustand (Unfälle, Verzogen etc) spielen eine wichtige Rolle.

In Summe ist das auf der Uhr sicherlich spürbar wenn man es fahrerisch abrufen kann. Wie viel kommt aber auf die oben genannten Punkte ab. Das können 1-2 Zehntel sein oder aber auch deutlich mehr wenn das alte Chassis nicht in bestem Zustand ist ;)

Munez

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5

Donnerstag, 5. August 2021, 16:28

Halte ich für ein Gerücht, dass man das zeitlich merkt.

Wenn es krumm ist, mag das stimmen. Andernfalls nicht.


Mittlerweile sieht man sowas nicht mehr, vorallem da in der DKM nur noch Papis Söhne fahren, aber bis vor einigen Jahren, hast du dort hin und wieder Fahrer mit locker zwei Jahren alten Chassis gesehen.
Lange Rede, kurzer Sinn, wenn es gepflegt ist, spielt das Alter, wenn überhaupt, eine untergeordnete Rolle.

Alex3103

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6

Donnerstag, 5. August 2021, 17:06

Man sieht, Meinungen können auseinander gehen ;)

Punkt 1: Mit den Jahren entwickeln die Hersteller ihre Chassis weiter. Diese Entwicklungen sind natürlich in älterem Material nicht vorhanden. Das alleine ist schon auf der Uhr messbar wenn der Hersteller in den letzten Jahren gut gearbeitet hat.
Punkt 2: Die allgemeine Benutzung führt einfach dazu, dass der Rahmen nicht mehr 100% dem Neuzustand entspricht. Je nach Chassis/Hersteller kann schon ein hart getroffener Curb zu minimalen Verschiebungen in der Chassisgeometrie führen.
Natürlich spielt hier vor allem die Art der Nutzung eine große Rolle. Ein 60kg Fahrer, der hobbymäßig fährt, keine Curbs auf der Strecke hat und 3s pro Runde hinter dem Limit ist, verschleißt ein Chassis nahezu 0.
Wird das Kart richtig artgerecht bewegt, kannst du das bereits nach wenigen Stunden messen ! Und je weicher das Chassis vom Hersteller gebaut ist, desto schneller verliert es seinen Neuzustand. Kart Republic baut zum Beispiel sehr weich ;)

Punkt 3: Fakt ist auch, dass ein Chassis mit der Zeit weicher wird (siehe wieder Art der Nutzung). Es muss gar nicht mal grob verzogen sein, merken kannst du es trotzdem ! Es entspricht dann in vielen Punkten einfach nicht mehr dem Neuzustand. Das muss nicht weiter schlimm sein und kann auch immer noch schnell sein.
Trotzdem hat es seine Gründe warum in den großen Meisterschaften oft nach 2 Rennen ein neues Chassis genommen wird !! Wir reden hier oft über minimale Kleinigkeiten. Auf dem hohem Niveau entscheiden jedoch Hundertstel über Plätze und da wird dann nicht gespart......

Punkt 4: Einen Punkt, den viele außer Acht lassen ist aber auch die Wahl des Herstellers. Jeder Hersteller baut sein Chassis etwas anders, was ein anderes Fahrverhalten erzeugt. Hier liegen auch große Unterschiede ! Neben der maximal möglichen Performance kommt es vor allem auch auf den eigenen Fahrstil an (hier liegt oft das meiste Potenzial).
Leider hat man selten die Möglichkeit mehrere Chassis zu vergleichen. Dabei lohnt sich so ein Vergleich definitiv und man sollte was passendes für sich selbst aussuchen.

Aus eigener Erfahrung: Ja es kann einen Unterschied von Zehnteln machen wenn du ein neues Chassis gegen ein älteres vergleichst. Dafür muss es nichtmal aus 2015 stammen. Theoretisch können auch 20-30 Fahrstunden auf einem 2020er Chassis reichen.
Es KANN, muss jedoch nicht - ist aber definitiv möglich !


All das sind halt viele Punkte, die alle Kleinigkeiten ausmachen können. Bis zu einem gewissen Level ist das egal und es kommt auf die Prioritäten an. Irgendwann kommt aber der Punkt an dem diese Sachen den Unterschied ausmachen und die größtmöglichen Performance Schritte darstellen. Meistens zu einem Zeitpunkt an dem man bereits erste Rennerfahrung hat und bereit ist etwas mehr zu investieren oder eben sehr ehrgeizig ist. Bis dahin würde ich jedoch erstmal einfach nur Spaß haben wollen und lernen ;)

MHall440

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7

Donnerstag, 5. August 2021, 18:35

Ich bin bis jetzt mit einem TonyKart von 2004 unterwegs gewesen, das auch schon einmal einen Unfall hatte. Ich bin auch noch nie in einem Schaltkart gesesssen, müsste also erstmal die Basics lernen. Bis ich auf einem Niveau bin, wo ich solche Kleinigkeiten merken würde, dauert es bestimmt auch noch einige Jahre, zu mal ich auch nicht soo oft zum Fahren kommen werde.
Mir geht es nur drum, dass ich nicht schon allein vom Chassis prinzipiell 5 Sekunden langsamer bin als was Neueres.

Schrederzockt

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Donnerstag, 5. August 2021, 19:28

Ich würde sagen das du durch das Chassis selber niemals 5 Sekunden langsamer sein wirst für den Anfang reicht ein älteres Chassis ich selbst habe auch ein Chassis das von einem Unbekannten Hersteller und Alter ist zum üben langt das locker.

Alex3103

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9

Donnerstag, 5. August 2021, 21:41

Das reicht definitiv. Selbst wenn das chassis alt und nicht mehr 100% ist und du nicht den besten/aktuellsten Motor hast, das Setup verstellt ist und du alte Reifen fährst - macht das vllt 2.5s aus. Wenn es vernünftig eingestellt ist, reden wir immer über höchstens 1s würde ich sagen.

Zum Lernen völlig egal. Am Anfang kommt es nur auf den Fahrer und seine Fortschritte an ;)

Dunlops

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10

Freitag, 6. August 2021, 12:12

Um die Materialgüte würde ich mir erstmal nicht allzu große Sorgen machen . Fahr erstmal ruhig mit "älterem" Material du wirst sehen das Schalter fahren was komplett anderes ist als 100ccm , KF2 oder KF3 .

Vermutlich wirst du eh erstmal gucken müssen ob du an anderen Schaltern dran bleiben kannst :)