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Thomas Schmidt

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11

Donnerstag, 26. November 2020, 22:46

Durch die Wicklung wird die spezifische Drehzahl des Motors bestimmt, in diesem Fall hat er 270U/V, das heißt an 74V dreht er 19980U im Leerlauf, bei max. Strom/Drehmoment sinkt die Drehzahl auf 85% also 17000U.

So und warum soll er nun noch schneller drehen wenn nur 74V da sind, deine Lampe wird doch auch dunkler wenn nur 200V in der Steckdose anliegen.

Motor, Getriebe, Regler und Akkus werden auf einer 8mm dicken 300x800mm Aluplatte montiert die viel Wärme aufnehmen kann und über die Fläche abgibt.

Die durchschnittliche Leistung die benötigt wird liegt etwa bei 5-6kW, somit fallen höchstens 600W an Wärme an, das ist kein Problem, im besten Arbeitspunkt hat der Motor einen Wirkungsgrad von 93%.

Das wirklich schwierige liegt in der Ansteuerung des Motors mit Sensoren sonst gelingt kein Anfahren mit vollem Drehmoment, da beginnt die eigentliche Aufgabe.

Deki#91

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12

Donnerstag, 26. November 2020, 23:19

Alles klar... Danke für die Info ! Werde da am Ball bleiben wegen el. Motoren und Ansteuerung, versuche das die Tage dann besser zu verstehen.

Achte bei der Alu-Platte drauf dass du diese nicht zu oft mit dem Chassis verbindest weil sonst nimmst du dem Chassis die Möglichkeit weg dass es sich Verwinden kann und somit bekommst du dann schlechte Fahreigenschaften.

Wegen Gewichtsverhältnis, vielleicht die Akkus vorne statt dem Tank montieren, damit du ein Gewichtsverhältnis irgendwo zwischen 45:55 und 40:60 erreichst.

Wieviel ein Rennkart kW über eine Runde benötigt kann ich morgen im Datarecording nachschauen...

Sensoren sind Drehzahlsensoren oder richtige Drehmomentsensoren ? Controller in Richtung Arduino ?

Anderer Gedankengang, wäre es machbar (für ein Ein-Mann-Unterfangen) zwei Motoren auf der Hinterachse abzustimmen ? Also die Hinterachse geteilt und je Seite ein Motor. Weil das wäre dann natürlich etwas extra feines und würde das Kartfahren auf den Kopf stellen.

Thomas Schmidt

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13

Donnerstag, 26. November 2020, 23:39

Ja ich weiss, Rimo baut solche Elektrokarts ab 10000€ mit geteilter Hinterachse, 2 E-Motore mit Planetengetriebe bis 23kW, 2
Bremsen, 2 Regler, das wär schön aber noch teurer und dann bräuchte man auch so ein Chassis, wie wirken sich die Vorteile aus?

Es müssen 3 Hallsensoren in den Motor eingebaut werden damit der Regler weiss wie der Rotor steht, was eine intelligente SOftware
erfordert.

Solche hoch gezüchteten Antriebe funktionieren nur mit kurzen Leitungswegen, also Motor, Regler und Akku müssen dich beinander
sein.

Mein Getriebeprogamm sagt das auf der 2. Getriebestufe vom Ritzel zur Hinterachse bis zu 200kg Zug eingeleitet werden, wie wird das abgefangen?

Die durchschnittliche Leistung bzw. Energiemenge in kWh pro km wäre sehr interessant.

PSE

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14

Freitag, 27. November 2020, 01:00

Bei einem Elektromotor hast Du bis zum Betriebspunkt 1 (dort wo der Knick ist) max. Drehmoment, das dann mit der Drehzahl abfällt.
Weil aber die Drehzahl steigt, fährst Du ab Betriebspunkt 1 mit konstanter Leistung.
Ein Schaltermotor bringt im 3. Gang max. 215Nm auf die Hinterachse (ca.1550 1/min. und ca.80km/h).
im 5. Gang wären es max. 130Nm (ca. 2500 1/min. und 130km/h).

Gruß,
Peter

Thomas Schmidt

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15

Freitag, 27. November 2020, 02:39

Hast dich bestimmt verschrieben Peter, du meinst bestimmt nicht Elektromotor, der hat keinen Drehmoment Knick.

da_mich

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Freitag, 27. November 2020, 09:25

@ Thomas

Was hast du da für Fahrzeiten mit einer Akkuladung bei den geannten Leistungswerten des Motors??

Gruß
Mich

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Freitag, 27. November 2020, 11:11

Rimo, der beste E-Kart Hersteller rechnet mit 80 Wh pro Minute, die fahren mit ihrem großen 100Ah / 4,8kWh Akku 60min.

Ich möchte erstmal nur einen 1,2KWh Akku mit 6kg einbauen mit dem ich dann 15min schaffen sollte, vielleicht kommt mal ein doppelt so großer / teurer.

PSE

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18

Freitag, 27. November 2020, 12:22

Hast dich bestimmt verschrieben Peter, du meinst bestimmt nicht Elektromotor, der hat keinen Drehmoment Knick.

Thomas, ich hab mich nicht verschrieben.
Ich kenne nur Asynchron- und Synchronelektromotoren, die so eine charakteristische Kennlinie mit Drehmomentknick haben, wie sie im Schaubild von Deki dargestellt ist.

Gruß,
Peter

Thomas Schmidt

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Freitag, 27. November 2020, 12:42

Es handelt sich um BLK Motoren, sogenannte Brushlesmotoren die den Modellbau seit 15 Jahren revolutioniert haben, die sehr einfache Zusammenhänge haben, auch wenn ihr es nicht glauben wollt aber ich schreibe es gerne noch mal :

Das Drehmoment verhält sich proportional zum Strom, das sieht man an der Angabe Nm/A und die Drehzahl ist proportional zur Spannung siehe spezifische Drehzahl in U/V, bei Last reduziert sich die Drehzahl durch Verluste um ca. 10%.

So einfach ist das, deshalb kommen auch Modellbauer die von Elektrotechnik keine Ahnung haben damit klar, somit könntet ihr das auch schaffen.

Deki#91

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Freitag, 27. November 2020, 17:56

Hier das versprochene Drehzahl Diagarmm, es ist vom Rotax Max Evo Motor (Leistungs-/Drehmoment Diagarmm gibt es auf Rotax Webseite), gefahren bei der RMC auf knapp 1000m... hoffe das hilft dir weiter ?!

Ich habe mir gestern die halbe Nacht Datenblätter von Brushless DC Motoren angesehen und keiner hält das Drehmoment über den Drehzahlbereich konstant.

Dann habe ich heute den halben Tag noch drüber nachgedacht und kann es mir nicht erklären wie das funktionieren soll.

Mehr Strom in der Spule = mehr Drehmoment, richtig ? Nebenbei steigt auch die Drehzahl, richtig ?

Jetzt mein Kopfkino: Je mehr Strom in die Spule hinein muss, desto länger dauert es bis der Strom mit voller Stärke fliesst und erst (!) wenn der max. Strom fliest baut sich draufhin dann das maximal wirkende Magnetfeld auf. Problem die steigende Drehzahl, also weniger Zeit in der sich Stator und Rotor gegenüberstehen und dadurch muss das Drehmoment ja abfallen, oder nicht ? Timing ist mir schon klar, aber das hat auch seine Grenzen.

Wie gesagt wir sind hier mit Strom nicht so vertraut, wir verwenden es im Datarecording, für die Zündkerze und Kochen uns damit vielleicht einen Kaffee (Fleisch wird meistens am Griller gemacht, also wieder ein Verbrenner), mehr haben wir damit nicht am Hut, deswegen nimm uns das nicht böse wenn wir es nicht gleich verstehen, aber wenn du es uns erklärst :-)

Wegen Chassis und Sensoren schreibe ich dir noch...

Ist der aktuelle Stand deines Projektes ? Wann wird gebaut ???
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