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NoseT

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21

Samstag, 10. Oktober 2020, 19:03

Cool, das hört sich gut an. Wenn ich an der Strecke mal eins sehe, frage ich mal nach einer Sitzprobe.

Alex3103

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22

Freitag, 14. Januar 2022, 13:44

Ich hole das Thema nochmal raus da ich 2,5 Jahre nach meiner Fragestellung inzwischen selbst mehr dazu sagen kann...

Es ist definitiv ein Unterschied welches Chassis man fährt. Hier wurde teilweise geschrieben, dass alle aktuellen Chassis eh gut und ziemlich gleich sind. Meine Erfahrung ist, dass es teils große Unterschiede zwischen den Herstellern gibt was die Charakteristik des Fahrverhalten angeht und dann nochmal je nach Chassis innerhalb eines Herstellers.

- Es ist z.B ein großer Unterschied ob ich ein 30er Rohr von XY fahre oder ein 32er Rohr des gleichen Herstellers. Je nach Klasse ist meist nur eins davon wirklich gut geeignet (30er oft bei Getriebelosen Karts und DD2, 32er bei Schaltkarts - Ausnahmen bestätigen die Regel).
- Dann fährt sich ein Sodi ganz anders als ein Parolin oder Birel. No Name Chassis sind oft nicht ohne Grund No Name und auch in den großen Serien "nie" zu finden.

Leider gibt es selten die Möglichkeit mal diverse Chassis durchzutesten und sich selbst ein Bild zu machen. Ich hatte in den letzten 3 Jahren wenigstens bei einigen Chassis die Chance mal damit zu fahren. Die Grundcharakteristik erkennt man so wenigstens.
Intensiv testen kann man es nur wenn man selbst mal die Marke gefahren ist und sich richtig drauf eingestellt hat.

Würde ich heute auf meine Frage von damals antworten, wäre meine Antwort vermutlich so:
Jedes Chassis fährt etwas anders. Das kann man meist nicht selbst heraus finden, außer im Freundeskreis hat jemand so ein Kart und lässt einem damit fahren.
Zunächst sollte man wissen was der eigene Fahrtyp überhaupt von einem Chassis verlangt bzw. was seinem eigenen Fahrstil entgegen kommt. Dann suche ich im Internet nach Beschreibungen von guten Fahrern über deren Chassis und versuche abzuwägen was mir davon passt. Hat man eine Vorauswahl getroffen, kann man versuchen über Teams einen Testtag für ein Chassis zu machen bevor man es blind kauft.
Das ganze gilt jedoch für ein fortgeschrittenes Level. Als Anfänger reicht es durchaus auch sich über die verschiedenen Fahrverhalten zu informieren und dann ein entsprechendes Gebrauchtkart zu kaufen. Wenn einem das nicht zusagt, kann man meist ohne großen Aufwand nochmal wechseln - hat aber seine eigenen Erfahrungen damit gemacht.
Ich würde zu den bekannten Marken tendieren und parallel schauen ob meine Auswahl in nationalen oder internationalen Rennserien vertreten ist. Am besten auch mit Erfolg. Das ist keine Garantie aber eine große Wahrscheinlichkeit, dass das Material nicht verkehrt sein kann. Wenn die Marke alles abräumt und man selbst nicht, kann man den Fehler meist bei sich suchen. Ist die Marke unbekannt, kommt eine weitere Unbekannte ins Spiel und die Fehlersuche wird deutlich schwieriger.

Das ist natürlich nur eine Kurzfassung. Das Thema ist, wie so vieles im Kartsport, sehr komplex. Haltbarkeit, Teileversorgung, Teamvertretung, Preise etc.
Sicher gibt es auch andere Ansichten und Wege. Ich behaupte aber mal, damit wäre der Mainstream abgedeckt und man hat pauschal gesagt die beste Chance was passendes zu finden.
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bandit-sh

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23

Freitag, 14. Januar 2022, 14:25

Konntest Du bei Deinem harten chassi das Grip Problem lösen?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bandit-sh« (14. Januar 2022, 14:30)


bandit-sh

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24

Freitag, 14. Januar 2022, 14:27

Update zu dem Thema:
Vorerst habe ich mit Setup-Änderungen versucht mein Chassis zu optimieren. Das hat bisher nicht geklappt. Eine neue weichere Hinterachse sowie Maßnahmen an der Chassishöhe haben leider nicht gefruchtet.

Warum wurde keine härte Achse verwendet um mehr Grip zuerhalten??

Alex3103

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25

Freitag, 14. Januar 2022, 14:51

Konntest Du bei Deinem harten chassi das Grip Problem lösen?


Nein, konnte ich nicht. Das lag aber nicht nur an der Härte des Chassis.
Ich bin damals Kosmos gefahren und auf Sodi umgestiegen. Das fühlte sich sofort ganz anders an und die Rundenzeiten haben das auch abgebildet. Bin schlagartig um eine halbe Sekunde schneller geworden als ich das erste Mal mit dem neuen Material fahren war (Kerpen).
Das war Anfang 2020. Ich habe dann begonnen das Hobby intensiver zu betreiben, war viel häufiger auf der Strecke (30 Tage in 2020) und habe mich mehr in das Thema rein gearbeitet. 2020 bin ich einen Gaststart in der RMC Clubsport gefahren und noch auf P13 im Quali bzw. P19 im Rennen gelandet.
In der Saison 2021 habe ich erstmals mit einem Team zusammen gearbeitet und bin daher auf Parolin gewechselt. Das Chassis konnte ich vorher auf meiner Hausbahn testen und war sofort überzeugt. Da komme ich insgesamt auf 33 Tage im Kart und bin meine erste Saison RMC Clubsport gefahren (2. Gesamtwertung).

Zwischendurch konnte ich im Freundeskreis einige Testfahrten in anderen Chassis machen. Allerdings waren die meisten 2-3 Jahre alt und teilweise nicht die aktuelle Generation. Trotzdem kriegt man so ein Gefühl für die Philosophie des Herstellers. Mir fehlt allerdings noch OTK als Erfahrung. Das kann ich aber evtl demnächst mal testen (LN Kart aus 2021) da ein Freund umgestiegen ist.
Ich habe zwar nicht den größten Erfahrungsschatz mit "nur 2 intensiven" Saisons, hatte aber vorher schon Grunderfahrungen aus dem Kartsport und vor allem aus der Auto-Langstrecke, bin inzwischen viele verschiedene Karts gefahren (Parolin, Birel, Sodi, CRG, Kosmos) und kann daher meine eigene Frage von 2019 inzwischen selbst ganz gut beantworten :)
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Ragnar (14.01.2022)

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Freitag, 14. Januar 2022, 16:49

Danke für dein Erfahrungsbericht.
Es ist immer interessant zu hören/lesen, welche Erfahrungen andere Leute schon gemacht haben.

btw.
Kam das erste LN chassis schon 2021 raus?
Dachte der release wurde auf Anfang 22 verschoben.
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Alex3103

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Freitag, 14. Januar 2022, 17:07

Lebe noch im falschen Jahr. LN Kart ist natürlich aus 2022.
Hätte vor Ablauf der Homologation ja auch keinen Sinn gemacht :D
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Atom1kk

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Freitag, 14. Januar 2022, 21:12

Ich kann soweit alles bestätigen, die meisten karts fahren sich ähnlich. Ich bin seit ende letzten Jahres auf otk umgestiegen und muss sagen, da habe ich das erste mal einen deutlichen unterschied zu den anderen gemerkt. Ist schwierig zu beschreiben den Unterschied aber man merkt, dass das chassis viel mehr über die vorderachse arbeitet. Das einzige wo ich nicht so begeistert bin ist die bremse. Die ist viel zu aggressiv. Die sodi war richtig gut.
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29

Samstag, 15. Januar 2022, 09:42

Das stimmt so teils nicht.

Bis auf ganz wenige Ausnahmen, CRG mit dem RR beispielweise, ist heutzutage nahezu alles 30. Hin und wieder Mischrohr oder 28, aber idR 30. Birel hat auch noch ein 32er KZ homologiert. Sowas auf der Strecke zu sehen, ist aber äußerst unwahrscheinlich.

LN ist ein blaues Tony. OTK halt. Da ist alles gleich.

Mein Kern der Aussage war, dass heute alles gut ist. Mal schlägt das Pendel in die eine Richtung, mal in die andere Richtung.
Heutzutage ist auch vieles aus einer Kiste. Stichwort Bremse.

Alex3103

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30

Samstag, 15. Januar 2022, 09:53

Munez, woher kommen diese Behauptungen ? Im KZ ist ein 32er Rohr nicht unüblich. Parolin ist hat mit dem 32er Rohr internationale Titel eingefahren. Das DD2 von Parolin ist ein 30/32er Mix (wobei hauptsächlich 30er), CRG fährt fast nur 32er, Birel hat 32er.

Zudem hat hier keiner behauptet, dass alle Chassis 30er wären ? Was stimmt also nicht ?

Und dass alles "gut" ist, impliziert, dass es kaum Unterschiede in der Performance gibt und das Chassis egal wäre. Hast du viele Chassis getestet ? Merkst du keinen Unterschied und auch die "no name" Chassis sind für dich also gut wenn sie neu sind ? ;)
Es gibt schon Gründe warum immer die gleichen vorne stehen. Die Chassis sind sehr wohl unterschiedlich. Klar ist das komplexer zu betrachten aber diese Pauschalaussage macht keinen Sinn. Außer man spürt die Unterschiede nicht...
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