Sie sind nicht angemeldet.

Deki#91

Administrator

Registrierungsdatum: 13. März 2011

Motor: Rotax 125 MAX evo

Chassis: Birel S8

  • Nachricht senden

11

Dienstag, 12. Januar 2021, 12:39

Wir als Fahrer und Mechaniker müssen uns zuerst überlegen was für uns wichtig ist... u.a. ob wir einen eigenen Weg gehen wollen oder der grossen Masse nachlaufen.

Wenn von einem Hersteller 2 oder 3 Mischungen lieferbar sind, öffnet sich plötzlich eine weitere Möglichkeit im Setup mit der man arbeiten kann.

Neben den Mischungen ändert sich der Durchmesser als auch die Differnz der Durchmesser zwischen Vorderreifen und Hinterreifen oftmals, das beeinflusst logischerweise die Geometrie im Fahrbetrieb.

Wenn ein Hersteller zusätzlich neben verschiedenen Gummimischungen noch verschiedene Karkasen im Lieferprogamm hat, dann hat man weitere Möglichkeiten damit zu arbeiten.

BDB 42 Shore 264/277mm
BBB 48 Shore 259/275mm (andere Karkase als BDB/BDC/BDE)
BDC 49 Shore 264/277mm
BDE 52 Shore 256/282mm

Wenn man damit experimentieren und sich weiterentwicklen will glaube ich ist BEBA ein guter Ansprechparter. Weil BEBA schreibt auf jede eMail ausführlich zurück, was ich von den Reifenherstellern aus Italien nicht behaupten kann (ich bekomme dort zwar auch eine Antwort, aber die erzwinge ich mir eher).

Ich hole mir die BEBA zum testen, dann weiss ich mehr.

Ob jetzt BEBA oder Vega oder wer auch immer schneller ist liegt nicht immer umbedingt am Reifen selbst. Manchmal sind (neben Setup und Fahrstil) die Streckengegebenheiten für gewisse Reifen einfach vorteilhafter (z.B. wenn Gummi vom bestimmten Hersteller auf der Bahn liegt und das Gummit mit einem anderen Herteller nicht harmonisiert, da kann der allgemein schnellere Reifen auch in Probleme mit Rundenzeit und der Haltbarkeit kommen).

beba

Händler

  • »beba« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 28. Juni 2006

Danksagungen: 3

  • Nachricht senden

12

Dienstag, 12. Januar 2021, 13:10

Vergleiche BEBA - ohne Gewähr - zur besseren Eingruppierung und Einschätzung

Hallo zusammen,
Vergleiche sind immer sehr schwierig, da doch sehr viele Variable gibt z.B. von Chassis, dem Set up, dem Luftdruck, der Reifentemperatur, dem Streckenlayout, dem Asphalt (Gummi auf Strecke und wenn ja welches), Außentemperatur, Fahrstiel, Motortyp (Klasse) usw.
Versuchen wir es dennoch mal aber wie gesagt ... ohne Gewähr ... da kommt es auf jeden Fahrer und sein Equipment selbst an....zur besseren Einschätzung/Eingruppierung aber kann ich es für Euch/Sie dennoch mal versuchen:

BEBA Race Runner BDB kann man in der Kadegorie Vega weiß einsortieren - ein Prime Medium Reifen. Die Laufleistung ist unseren Ergebnissen nach länger wobei die letzten Zentel sich sehr variabel verteilen.

Die Mojo Reifen für die Rotax Fahrer würden wir unseren Testergebnissen nach ehr im Bereich des BEBA Race Runner BDC einordnen. Da haben wir eine sehr gute Laufleistung und trotzdem noch guten Grip.
Beim BEBA Race Runner BDE handelt es sich um einen Race Endurance Reifen... das sagt schon viel aus. Wir reden bei diesem Reifen von Langstreckeneinsätzen mit Race Karts. In Frankreich z.B. gibt es Serien
über mehrer Stunden (bis zu 12 oder mehr Stunden) wo dann bei diesem Reifen und 12 Stunden maximal einmal der Reifensatz gewechselt wird. Wir reden auch da nicht von "Rumrutschen" wie es z.B. beim
Einsatz eines "Leikartreifen" wäre, wo man tatsächlich 1000 Runden auf dem Zähler bekommt. Beim BEBA Race Runner BDE wagen wir mal einen Vergleich mit Maaxis Sport.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Matt81 (12.01.2021)

atrepador

gepr.Mitglied

  • »atrepador« ist männlich

Registrierungsdatum: 23. August 2019

Beruf: KFZ

Herkunftsland: A

Motor: Rotax Max EVO

Chassis: Birel S10

Danksagungen: 17

  • Nachricht senden

13

Dienstag, 12. Januar 2021, 16:27

Hallo zusammen,
Vergleiche sind immer sehr schwierig, da doch sehr viele Variable gibt z.B. von Chassis, dem Set up, dem Luftdruck, der Reifentemperatur, dem Streckenlayout, dem Asphalt (Gummi auf Strecke und wenn ja welches), Außentemperatur, Fahrstiel, Motortyp (Klasse) usw.
Versuchen wir es dennoch mal aber wie gesagt ... ohne Gewähr ... da kommt es auf jeden Fahrer und sein Equipment selbst an....zur besseren Einschätzung/Eingruppierung aber kann ich es für Euch/Sie dennoch mal versuchen:

BEBA Race Runner BDB kann man in der Kadegorie Vega weiß einsortieren - ein Prime Medium Reifen. Die Laufleistung ist unseren Ergebnissen nach länger wobei die letzten Zentel sich sehr variabel verteilen.

Die Mojo Reifen für die Rotax Fahrer würden wir unseren Testergebnissen nach ehr im Bereich des BEBA Race Runner BDC einordnen. Da haben wir eine sehr gute Laufleistung und trotzdem noch guten Grip.
Beim BEBA Race Runner BDE handelt es sich um einen Race Endurance Reifen... das sagt schon viel aus. Wir reden bei diesem Reifen von Langstreckeneinsätzen mit Race Karts. In Frankreich z.B. gibt es Serien
über mehrer Stunden (bis zu 12 oder mehr Stunden) wo dann bei diesem Reifen und 12 Stunden maximal einmal der Reifensatz gewechselt wird. Wir reden auch da nicht von "Rumrutschen" wie es z.B. beim
Einsatz eines "Leikartreifen" wäre, wo man tatsächlich 1000 Runden auf dem Zähler bekommt. Beim BEBA Race Runner BDE wagen wir mal einen Vergleich mit Maaxis Sport.


Danke, klingt schonmal gut um somit den bdb und bdc testen zu wollen!


Bde wäre für MICH somit uninteressant, sein 1000 Runden klingt super aber wohl zu sehr auf kosten Performance für „normale“ Stints.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Matt81 (12.01.2021)

winfried

gepr.Mitglied

  • »winfried« ist männlich

Registrierungsdatum: 3. November 2007

Beruf: Konstrukteur

Hobbys: Kart

Danksagungen: 1

  • Nachricht senden

14

Dienstag, 12. Januar 2021, 18:32

Hallo BEBA,

wo liegt das Temperaturfenster und der grobe Warmdruck für die BDB und BDC

Grüße
Winfried

Matt81

gepr.Mitglied

  • »Matt81« ist männlich

Registrierungsdatum: 22. Mai 2019

Herkunftsland: Germany/Deutschland

Hausbahn: Mülsen/Wackersdorf

Motor: Rotax DD2 (EVO)

Chassis: Praga

Danksagungen: 47

  • Nachricht senden

15

Dienstag, 12. Januar 2021, 19:19

Ich sollte mir wohl die BEBA auch holen, sie testen um hier einmal Klarheit aufs Tageslicht zu bringen.

Mit dem Gedanken hatte ich auch schon gespielt :thumbup: Sie einfach mal zu Testen. :D
Aber erstmal abwarten wie es mit dem Corona Lockdown weiter geht... :S :rolleyes:

Beste Grüße
Matt81
Whoever you are, no matter what social position you have, rich or poor, always show great strength and determination,
and always do everything with much love and deep faith in God.
One day you will reach your goal.

- Ayrton Senna - (1991)


wilk15

gepr.Mitglied

  • »wilk15« ist männlich

Registrierungsdatum: 31. Juli 2010

Beruf: KFZ Meister

Hobbys: Rennsport

Hausbahn: Liedolsheim

Motor: KZ

Chassis: Mach1

Danksagungen: 22

  • Nachricht senden

16

Dienstag, 12. Januar 2021, 19:32

Hallo Bernd wie ähnlich sind deine Beba Reifen den Le Conte wie sie bei der CIK OK EM gefahren werden?

PSE

gepr.Mitglied

  • »PSE« ist männlich

Registrierungsdatum: 16. September 2014

Beruf: Konstrukteur

Hobbys: Skifahren; Kart

Herkunftsland: Deutschland

Hausbahn: Wackersdorf

Danksagungen: 62

  • Nachricht senden

17

Dienstag, 12. Januar 2021, 19:41

BEBA, der Vega weiß XM3 hat hinten eine Härte von 53,3 +/-5 lt. Homologation.
Ist das das gleiche Meßverfahren mit Härte in Shore?

https://www.vegatyres.com/download/xm3-p…c1eac1579009495

pascaljackson

gepr.Mitglied

  • »pascaljackson« ist männlich

Registrierungsdatum: 2. Juli 2018

Beruf: Student

Hausbahn: Bopfingen

Motor: Modena MKZ

Chassis: Birel

Danksagungen: 6

  • Nachricht senden

18

Dienstag, 12. Januar 2021, 21:53

das homologations sheet würde mich auch interessieren

Deki#91

Administrator

Registrierungsdatum: 13. März 2011

Motor: Rotax 125 MAX evo

Chassis: Birel S8

  • Nachricht senden

19

Dienstag, 12. Januar 2021, 22:47

Was mich brennend interessiert ist welchen Einfluss die Karkasenhärte auf den Gripaufbau und den Verschleiss hat, hat da jemand Erfahrungen sammeln können ? Baut eine weichere Karkase mehr Grip (bei gleicher Mischung) auf ?

@winfried: Ich habe die Erkenntnis gezogen dass ein Rennreifen bei ca. 80-90°C seine volle Haftreibung entwickelt, wenn zusätzlich Gummi auf der Strecke liegt kann der Wert auf 100°C gehen. Danach verliert er langsam Haftreibung und schmiert sozusagen. Kerntemperatur von etwa 60-70°C, also misst du nach schnellen Turn dann meistens eine Oberflächentemperatur von etwa 55-65°C.

@Matt81: Eben ... Probieren geht über studieren, man kann 80% theoretisch machen, aber 20% muss man in der Praxis ausprobieren.

@PSE: In dem Bereich 40-60 Shore habe ich aus der Praxis rausgefunden das man grob einen Umrechnungsfaktor von 1,114 Shore A ( ISO 7619 ) zu IRHD ( ISO 48 ) nehmen kann. 53 IRHD entsprechen somit ca. 59 Shore. Ich war soeben in der Werkstatt, die ist in der Nacht etwas abgekühlt auf 18°C und somit nicht optimale Messbedinungen und habe am neuen XM3 58 Shore gemessen. Was mich bei den Vegas wundert dass der XM3 härter ist als der XH3 ... wahrscheinlich weil der XM3 eher für KZ konzipiert ist ? Allgemein sind die Vegas in der letzten Homologation härter geworden.

PSE

gepr.Mitglied

  • »PSE« ist männlich

Registrierungsdatum: 16. September 2014

Beruf: Konstrukteur

Hobbys: Skifahren; Kart

Herkunftsland: Deutschland

Hausbahn: Wackersdorf

Danksagungen: 62

  • Nachricht senden

20

Dienstag, 12. Januar 2021, 23:59

Der alte XM hatte hinten noch 45,6 Härte. (bei 23°C)

https://www.superkart.it/images/Schede%2…e/VEGA/xm71.pdf

Beim Vorderreifen stieg die Härte minimal von 43,4 auf 45,8.

Zurzeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher