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leo-livius

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Montag, 4. Januar 2021, 19:11

Hinterachse will nicht raus

Hallo,
ich wollte über die Feiertage meine Hinterachse aus tauschen.
Ich habe alles ausgebaut was dies behindern könnte (Bremse, Kette, Wasserpumpe, Radsterne).
Ich habe auch die Madenschrauben und die Lagerschalenschrauben rausgeschraubt.
Als es noch dann noch nicht funktionierte habe ich WD40 dran gemacht danach hat es sich etwa 2cm bewegt.
Dann habe ich versucht es in die andere Richtung versucht.
Ging aber nicht, heißt: geht in beide Richtungen nicht mehr.
Dann habe ich es mit einem Hammer und einem stück Holz versucht.
Ich habe dann das Holz an das ende der Achse dran gehalten und habe mit dem Hammer drauf geklopft.
Ergebnis: ging wieder nicht.
An den zwei Lagern die am Motor sind, konnte ich an der Stelle wo die Madenschrauben wären mit einer Rohr Zange das Lager halten und die Achse drehen.
Bei dem Lager an der Bremse konnte ich das nicht machen.
Dort war es nicht Möglich die Achse dabei zu drehen.

Was soll ich machen?

Mit freundlichen Grüßen
Leo

Deki#91

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2

Montag, 4. Januar 2021, 19:24

- Mach das dritte Lager komplett locker, die anderen eventuell auch (merke dir aber in welcher Position die angeschraubt sind)

- Madenschrauben können Abdrücke in der Achse hinterlassen, das erschwert/verhindert das rausziehen, in dem Fall die Abdrücke die die Madenschrauben hinterlassen haben mit einer Nadelfeile bearbeiten

Dorfgarage

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3

Dienstag, 5. Januar 2021, 11:18

Wenn ein Lager so schwer geht nehm die komplette Achse aus dem Chassis raus, stell die Achsen auf ein Stück Holz senkrecht auf den Boden und setz dann mit einem zweiten Stück Holz und Hammer direkt an der festsitzenden Lagerschale an. Dabei immer rund um die Achse klopfen wegen möglichem Verkanten. Dann muss die Lagerschale kommen.

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leo-livius (05.01.2021)

djkasmic

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4

Dienstag, 5. Januar 2021, 13:58

Wenn ein Lager so schwer geht nehm die komplette Achse aus dem Chassis raus, stell die Achsen auf ein Stück Holz senkrecht auf den Boden und setz dann mit einem zweiten Stück Holz und Hammer direkt an der festsitzenden Lagerschale an. Dabei immer rund um die Achse klopfen wegen möglichem Verkanten. Dann muss die Lagerschale kommen.


Prinzipiell eine Alternative, geht aber nicht bei allem Chassis. Bei einigen Chassis geht die Achse durch die Lageraufnahmen.

Probier mal rostlöser, bzw WD40 und dann die Achse, wenn möglich immer wieder hin und her klopfen, mit dem Holz und dem Hammer.
Evtl hat die Achse auch einen kleinen Schlag und geht deswegen nicht raus?!

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leo-livius

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5

Dienstag, 5. Januar 2021, 18:36

djkasmic
Die Achse hat von der Seite soweit ich weiß keinen Schlag bekommen (Rad auf Rad etc.).
Das einzige was passiert war war als ich rückwärts in ein Reifenstapel gekracht bin (36 kmh zeigte der Bordcomputer an).
Dort wurde der Heckauffahrschutz inklusive die Halterung verbogen/verbeult.
Soweit ich weiß verbiegt sich aber keine Hinterachse wenn der Heckauffahrschutz einen Starken schlag bekommt.

Dorfgarage
Das habe ich mir auch schon Gedacht, jedoch gibt es ein kleines/großes Problem.
Ich habe die Schrauben vom Bremssattel vermurkst... :(
Deswegen kriege ich denn Bremssattel nicht von der Lagerschale, deswegen habe ich einfach nur die Bremsscheibe ausgebaut.
Man könnte natürlich das ganze Bremssystem aus bauen (oder halt die Bremsleitung abschrauben), jedoch ist das einfach noch zu schwer für mich bzw. ich trau mich es nicht.
Oder gibt es eine Alternative?

Deki#91

Ich sehe ja schon die Abdrücke ,soll man dann etwa die Achse dann bearbeiten oder wird es anders gemeint?

winfried

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Dienstag, 5. Januar 2021, 19:02

Vermutlich werkelst du alleine?
Du brauchst jemandem der an dem festsitzenden Lager (das an der Bremse) mit geeignetem Material am Lager dagegenhält.
Am Innenring des Lager gegenhalten.
Sonst kommt der auf die Achse ausgeübte Schlag nicht an.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »winfried« (5. Januar 2021, 19:08)


Eisbär

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Dienstag, 5. Januar 2021, 19:44

Versuche mal - ggf. mit einem Helfer - die Lagerschale auf der Achse zu verdrehen:

Madenschrauben raus, WD40 in die Bohrungen, alles mit Heißluftfön gut erwärmen. Mit leichten Hammerschlägen rundrum auf den Lagerring über der Achse klopfen, damit sich das Lager beginnt, von der Achse zu lösen.

Auf der gegnüberliegende Seite ein Rad montieren, der 2te Mann hält damit die Achse fest. Alternativ: Bremsscheibe wieder montieren und Fußbremse mit Spanngurt/Kabelbinder am Frontbügel betätigen, wenn du nur alleine bist.

Madenschraube eindrehen, aber nicht so weit, dass sie die Achse berühren. Mit einem Schraubendreher oder irgendeinem Rundmaterial gegen die überstehende Madenschraube klopfen, damit sich das Lager beginnt auf der Achse zu drehen. Immer im / gegen den Uhrzeigersinn wechseln, bis es sich komplett drehen lässt.

Im schlimmsten Fall hast du das Gewinde der Lagerschale beschädigt. Das Lager verwendest du dann rechts innen, dort fährt man die Achse sowieso lose. Lager kostet auch nicht die Welt.

Wenn du Beschädigungen an der Achse siehst (Dellen von zu fest gezogenen Madenschrauben oder Riefen) - Weg damit. Die wird dir sonst irgendwann brechen.

Viel Erfolg!

Dorfgarage

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Dienstag, 5. Januar 2021, 23:53

Puh, lass die Bremse erst mal zusammen wenn Du dich nicht traust. Andererseits ist es sinnvoll wenn Du auch deren Zustand fundiert beurteilen kannst. Ins Leere treten ist beim Kart echt unlustig.
Was ich sagen will: die Tips von den Kollegen sind alle gut und ich finde es klasse das Du das Schrauben am Kart lernen willst, aber Du solltest Dir jemand suchen der Dir hilft. Zum einen geht‘s dann oft viel leichter aber auch zu Deiner Sicherheit das an Deinem Chassis alles ok ist bevor Du über die Bahn ballerst...

leo-livius

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Montag, 11. Januar 2021, 11:58

Problem gelöst.
Ich habe einfach den größten Hammer genommen den ich in meinem Keller finden konnte und habe dann einfach mit roher Gewalt drauf gehauen.
Die Achse hatte Rost und sehr tiefe Einkerbungen von den Madenschrauben (Der Vorbesitzer hat halt alles bisschen sehr Fest geschraubt).

Danke für die tollen Tipps

Mit freundlichen Grüßen
Leo

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