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atrepador

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Freitag, 27. Dezember 2019, 10:19

LiPo Akku aus dem Modellbau

Hallo Leute,
Ich weiss, es gibt alte Themen, aber 2014 ist Sicherlich nicht mehr am letzten Stand..

Ich bin am überlegen, meinen PRE-Evo für die nächste Saison mit einem LiPo Akku aus dem Modellbau zu bestücken..

Aktuell habe ich den normalen Blei Akku mit 12V und 7.2Ah, diese Werte sind ja eigentlich nichts für die Lipo Akkus...

Um 60,- bekommt man "LiPo Akku 6000mAh 14.8v 4S 55C Pack" und das Ding hat keine 600g... Würde sowas funktionieren was meint Ihr? Wie viel mAh hat normal eine Bleibatterie, ich denke 6000mAh müssten doch genügen, ebenfalls 14.8v

Kart2018

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2

Samstag, 28. Dezember 2019, 00:53

Habe bei meinem Rotax mit 154ccm, Motori Seven mit 175 ccm und Honda Clone 420 ccm eine JMT JMT HJT9B-FF Lithium Batterie für 73 Euro und alles läuft einwandfrei.

Nur nicht voll entladen lassen und auf Lithium Ladegerät achten.

Deki#91

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Sonntag, 29. Dezember 2019, 01:17

Laut Rotax Handbuch (Ausgabe 11/2014) reicht ein voll aufgeladener 6,5Ah Akku für 100x Starten und 5h Fahrzeit aus.

Bedeutet dass die Stromaufnahme vom Starter sehr gering ist, aber trotzdem würde ich aufpassen sollte man aus irgendeinem Grund länger den Starter betätigen ob der LiPo nicht warm wird.

Sonst sehe ich technisch gesehen kein Problem einen LiPo zu verwenden. Nur beim Laden halt einen Balancer verwenden, aber da kennst du dich eh aus.

Eventuell beim kauf drauf achten das man ein geschlossenes Pack kauf, da etwas stabiler gegen mechanische Beschädigungen.

Für Rennen sind aber nur bestimmte LiPos vom DMSB freigegeben, ist aber für dich wahrscheinlich von keiner Bedeutung.

Kart2018

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Sonntag, 29. Dezember 2019, 22:39

... Nur nochmal zur Info wegen des Titels. Meine jmt Batterie ist nicht aus dem Modell au, sondern aus dem 2rad Kfz Bereich. Zum Laden der Batterie braucht man übrigens ein spezielles Ladegerät und nicht ein Standard Kfz Gerät. Will man nur langsam laden, dann kann man auch einfach direkt mit Gleichstrom laden.

Deki#91

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5

Montag, 30. Dezember 2019, 11:22

Was mir noch einfällt ist die Wahl zwischen 3S und 4S LiPo.

3S LiPo ... 9,3 - 12,6V (Tiefentladungsgrenze 10,5V)
4S LiPo ... 12,4 - 16,8V (Tiefentladungsgrenze 14,0V)
Blei ... 12,6 - 10,5 (Tiefentladungsgrenze 11,8V)

Eigentlich spricht mehr für den 3S jedoch ging mir dieser nach etwa 3 Jahren im Betrieb kaputt weil ich ihn versehentlich tiefentladen hatte. Seit dem Umstieg auf 4S funktioniert alles problemlos.

Ich habe die Spannung im belasteten Zustand jedoch nie gemessen (habe einige Verbraucher wie Lambda, GPS, Linear-Poti, Expansion, usw.), daher hier mit etwas Vorsicht an die Sache rangehen. Glaube aber dass AIM Produkte mit dieser erhöhten Spannung ohne Probleme zu recht kommen (normalerweise Ladespannung bei Blei-Akkus bis zu 14,8 und die AIM Produkte werden auch in Fahrzeugen mit Lichtmaschine betrieben).

atrepador

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Montag, 30. Dezember 2019, 11:48

https://www.der-schweighofer.at/Lipo-Pack-Gens-ace-5300mAh-148V-30C-4S1P-a187166 müsste doch absolut reichen... Wenn der zwei Saisonen hält reichts mir... Habe ein Ladegerät vom Modellbau noch rum liegen, meine aktuelle Batterie ist wohl auch nicht mehr die beste und mein Kart hängt eigentlich immer in der Garage am Strom wenn ich nicht damit fahre. Und in ner Mittagspause an der Strecke ist so ein Lipo Akku auch komplett geladen..

Mich reizt eigentlich am meisten das geringe Gewicht und das einfach diese Hässliche Batterie inkl. Haltern am Rahmen wegfällt... Ebenso könnte ich dann eventuell den Zündung und Start Knopf direkt ans Lenkrad integrieren :D

Deki#91

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7

Montag, 30. Dezember 2019, 14:07

Der wird sicherlich länger halten, ich habe meinen ersten LiPo kaputt gemacht aus Dummheit.

Damals war im MyChron4 eine 9V Batterie verbaut, als ich nach dem Winter dann das eingeschaltet habe zeigte mir der MyChon4 eben 9,x V an und ich dachte mir alles in grünen Bereich, habe zwar noch aus Vorsicht das Ladegerät angehägt aber nicht den Lademodus eingeschaltet gehabt und der LiPo blieb auf 9,x V und ich dachte mir passt und bin dann so gefahren, damit habe ich den LiPo durch Tiefentladung gekillt.

Jetzt habe ich einen LiPo mit Leuchtdioden, die den Ladezustand des Akkus anzeigen damit mir so etwas nicht mehr passiert :rolleyes:

Die Kapazität des von dir gewählten LiPo ist mehr als ausrechend, den brauchst du nicht so oft laden. Ich lade die Akkus nach jedem Fahrtag (ca. 40-50min Fahrzeit)

xray

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Montag, 30. Dezember 2019, 14:08

Bin lange Zeit einen LiPo zum Starten von KF2 Motoren gefahren.
Nach nem Renntag waren maximal 400mah aus dem Akku... Kiste sprang immer super schnell an, niewieder Probleme mit gurgelnden Anlasser sowie überhitztem Rele.

Aktuell verkaufe ich den Lader + LiPo.

atrepador

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Montag, 30. Dezember 2019, 15:22

Wenn das aber eigentlich nur Vorteile hat, wieso fahren dann so wenig Leute LiPo Akkus?

Benitro

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Montag, 30. Dezember 2019, 15:46

Wir haben gerade auch 3 Rotax Karts auf Lipo umgestellt. Bis jetzt alle begeistert. Ich fahre einen 3s mit 3800mAh, die anderen 3s mit 2500mAh. Ladegeräte gibt es sehr einfache, billige bei Conrad, bei denen kann man einfach den Balancer Stecker anschliessen und es lädt zuverlässig und schnell.

Sehe in den Bleibatterien kaum Vorteile, mir gingen sie zudem bei meinem alten Rotax Zweitkart immer nach ein Paar Runden kaputt und keiner weiss warum. Egal ob original oder was anderes. Nur mit dem Lipo funktioniert alles top.

Warum das nicht alle fahren? Na ich denke dass sich da viele einfach nicht auskennen und denken dass die Akkus gefährlich sind... Jedoch ist das nicht so wenn man ein paar Reglen einhält.

LG
Beni

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