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sunshinereggie

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Registrierungsdatum: 27. April 2017

Hausbahn: Mülsen

Motor: Pavesi

Chassis: CRG

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1

Mittwoch, 23. Oktober 2019, 20:50

Ist ein 2002er Chassis noch wettbewerbsfähig?

Ich trage mich mit dem Gedanken,mir ein fast neues (vllt.ein Jahr alt)Chassis/Kart zu kaufen.Wobei ich mich frage,warum die Kart`s nach einem Jahr schon wieder verkauft werden?Sind die dann schon fertig?
Ich habe ein CRG Kalifornia (mit K) Schaltkart.Das Baujahr müßte so um 2000 sein.Es ist jedenfalls eine UP2000 Bremse verbaut.Motor ist ein Pavesi Lammellare 98,auch aus 2000.Ich bin damit nie Rennen gefahren.Es stand auch schon mal paar Jahre rum.Vor 2 Jahren habe ich es mal komplett neu gemacht.Also Rahmen neu gepulvert,alle Lager erneuert,neue Scheiben und Klötzer,neue Hinterachse(alles CRG),alle Schrauben neu,neues Aufkleber-Set,Felgen,Reifen....Motor wurde auch überholt mit neuen Lagern und Kolben.
Seit dem fahre ich auch wieder regelmäßiger.Besonders,seit wir so eine schöne neue Rennstrecke in Mülsen haben,was bei mir fast um die Ecke ist.
Ich denke von mir,das ich kein langsamer Fahrer bin,obwohl das immer relativ ist.
Jetzt ist mir in letzter Zeit öfters aufgefallen,das ich von Fahrern mit neueren Chassis, besonders auf der Bremse, "abgekocht" werde.Und ich strapazier meine Bremse schon sehr stark.Auch beim rausbeschleunigen habe ich Mühe dranzubleiben,trotz gleicher Übersetzung.
Jetzt hat sich mir natürlich die Frage gestellt,liegt das an mir,oder ist doch der technische Fortschritt von 2000 bis jetzt so gravierend?
Wie seht ihr das?Kann man das irgendwie in Zahlen(sec.) ausdrücken?
Ich will keine Rennen fahren,aber trotzdem einigermaßen mithalten können.Lohnt es sich dann, ein neueres Chassis/Kart zu kaufen?

Atom1kk

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Registrierungsdatum: 11. Januar 2007

Hausbahn: Genk

Motor: Rotax DD2

Chassis: Gillard TG14

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2

Mittwoch, 23. Oktober 2019, 21:26

Ich denke beim rahmen liegt der Unterschied dass sie immer besser auf Reifen abgestimmt werden. Die Reifen haben sehr viel veränderungen mitgemacht. Beim motor ist der Fortschritt auch schon imens. Es ust vllt nicht die maximale Leistung besser aber die leistung ist viel hsrmonischer geworden und die motoren viel besser fahrbar. Es ost auch so dass es alles mit der homologation zusammen hängt. Alle 3 jahre darf neu homologirt werden und die Hersteller nehmen Erfahrungen mit und lassen die dsnn in Weiterentwicklung einfließen. Es ist vllt alles nicht viel schneller geworden aber es lässt sich alles konstanter fahren und damit steigt auch mit der speed. Wenn du keine rennen fährst musst du dich selbst fragen ob vllt eine Sekunde es dir wert ist. Aber allein neue zu altrn Reifen machen schon einen riesigen Unterschied
Wie ein guter Bekannter sagte:" Wenn du Zeit und Geld hast, betreib Kartsport, dann hast du weder das Eine noch das Andere" :D

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Atom1kk« (23. Oktober 2019, 21:33)


Müschel

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Motor: TM K9C

Chassis: Praga Dragon

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3

Mittwoch, 23. Oktober 2019, 22:39

Das kannst du ganz einfach herausfinden , frag einen der dich abkocht ob er mal mit deinem Kart fahren würde . Schon weißt du an was es liegt .

Deki#91

Administrator

Registrierungsdatum: 13. März 2011

Motor: Rotax 125 MAX evo

Chassis: Birel S8

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4

Donnerstag, 24. Oktober 2019, 00:07

Im Endeffekt teile ich die Meinung von Atom1kk...

Die neuen Teile fahren sich einfacher und dadurch ermüdet man nicht so schnell, bzw. man braucht sich weniger anstrengen um gleich schnell zu sein und dadurch wird man dann über mehrere Runden schneller fahren können.

Der Unterschied auf die eine Bestzeit-Runde ist jetzt nicht so dramatisch, aber über eine Distanz von 15 Runden können da schon grosse Differenzen entstehen.

Ausserdem sind die neuen Chassis als auch Motoren viel einfacher abzustimmen und kaum zickig, die Einstellmöglichkeiten sind besser aufeinander abgestimmt wie ich finde und da tut man sich dann ebenfalls einfacher weil man schneller Änderungen vornehmen kann um die Richtung herauszufinden in welche das Setup gehen soll.

Ich denke schon dass du mit aktuellen Material geringfügig schneller fahren wirst, aber man darf sich nicht erwarten wenn man z.B. 5sec hinterher fährt das man durch neues Material den Abstand auf 1sec auf Anhieb verringern wird ! Aber der Weg dorthin ist einfacher und man wird eher schnell als mit alten Material.

sunshinereggie

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Hausbahn: Mülsen

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Chassis: CRG

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Donnerstag, 24. Oktober 2019, 13:46

Wie ist das mit den Chassis.Jetzt werden ja schon sehr viel die 2019er angeboten.Werden die nur verkauft,weil es bald neue gibt oder sind die von der einen Saison schon runter(weich)?
Noch ne Frage zu den Motoren.Leistungsangaben in PS findet man ja fast gar nicht.Mein alter Pavesi sollte so 40PS haben,glaube ich.Wie sieht es bei den neueren Motoren aus.Hauptsächlich TM?

frankyopc

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Registrierungsdatum: 3. November 2015

Hausbahn: Oppenrod

Motor: Rotax Max

Chassis: Goldkart Viper

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Donnerstag, 24. Oktober 2019, 15:30

Ich hatte ein altes M-Tec von 2008 und bin dann auf eine neues Extreme Kart Viper (Goldkart) umgestiegen . Beides mit Rotax Max .

Der unterschied war so 0,5 bis maximal 0.7 sec . Aber die Rundenzeiten kann ich seit dem immer auf 2-3 Zehntel mehrere Runden genau fahren . Das war mit dem alten schwieriger .

Eisbär

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Motor: TM KZ10, Rotax Max

Chassis: Intrepid

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7

Donnerstag, 24. Oktober 2019, 18:51

Zum Chassis kann ich folgendes beitragen: Hatte ein 2012er Intrepid MS2, das regelmäßig ordentlich gewartet wurde, speziell bei der Bremse bin ich pingelig. Anfang des Jahres hab ich durch Zufall ein 2017er Intrepid MS3 bekommen. Also Motor drauf und los gehts.
Der Unterschied auf der Bremse war gigantisch. Hatte ich nicht erwartet. Dosierbarkeit und Wirkung-eine andere Welt.
Mich würde mal die IPK 4-Kolben-Bremse an der Vorderachse interessieren, ob die noch besser geht.

Motormäßig sehe ich es ähnlich wie Deki, auch aus den Gesprächen mit anderen Leuten auf der Bahn: Die Fahrbarkeit wird ständig besser. Ein TK KZ10B/C dürfte ein gewaltiger Unterschied zu deinem jetzigen sein.

Ist halt die Frage, ob es dir das wert ist. Optimal wäre, wenn du dich mal in etwas neueres reinsetzen kannst.

VG Lars

Zwerg_2001

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Hausbahn: Mülsen

Motor: TM

Chassis: DR

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Donnerstag, 24. Oktober 2019, 19:28

Ein schönes Beispiel hatten wir in Mülsen.
Zuerst mit mittelharter Achse gefahen und dann auf eine harte Achse gewechselt. Schon war es 1s schneller. Sonst alles gleich.
Klar das Chassis ist aktuell, aber auch andere Komponenten wirken je nach Bahn.
Kannst ja auch mal bei Lars Naumann (Team NKS) fragen. Der kann bestimmt helfen.

Deki#91

Administrator

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Motor: Rotax 125 MAX evo

Chassis: Birel S8

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Donnerstag, 24. Oktober 2019, 23:29

Ich muss noch nachträglich sagen dass meine Kart Erfahrung nur bis ins Jahr 2008 zurück reicht.

Ich weiss somit nicht wieviel sich die Kart Technik zwischen 2002 und 2008 entwickelt hat.

Es ist zu beobachten das die Chassis Entwicklung im Einklang mit den Reifen vor sicht geht, könnte also durchaus sein das ein so altes Chassis mit aktuellen Reifen etwas schwerer abzustimmen und zu fahren ist als mit Reifen aus seiner Zeit.

Wenn du es wirklich wissen willst, frag doch mal bei Racing Teams nach, jetzt zum Saisonschluss lassen sie einen oft sehr günstig einen ganzen Tag fahren (sofern sie vor Ort sind).

sunshinereggie

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Hausbahn: Mülsen

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Chassis: CRG

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10

Freitag, 25. Oktober 2019, 18:54

OK.Die Tendenz geht also Richtung was Neues.Stellt sich die Frage.Wie neu bzw wie alt.Ist ganz neu auch am besten oder gibt es z.B. ein Jahr,wo man sagt "älter sollte es nicht sein,weil ab da was grundlegendes geändert wurde?In meiner engeren Wahl steht hier Birel und CRG.


Das gleiche gilt natürlich auch für den Motor.Da es wieder ein Schalter werden soll kommt man um einen TM wohl nicht herum.Aber welcher? Der ältere KZ9 oder doch unbedingt der KZ10?Von beiden gibts ja unterschiedliche Ausbaustufen.Worin unterscheiden die sich?Sind das nur Nuancen oder doch schon gravierende,die man auch Leistungsmäßig spürt(als Hobbyfahrer).

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