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houbidoo

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21

Samstag, 13. Januar 2018, 22:04

das wäre mal eine Idee!

...zumal die Genehmigung unbefristet ist wie ich verstanden habe,
und da in eine Richtung auch nur ein Wall wegen Lärmschutz hinmüsste,
der rest müsste halt sowieso neu

pehaha

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22

Sonntag, 14. Januar 2018, 11:00

Wer selbst davor nicht zurückschreckt.......wegen der Steinheide wird sich kein "Bürger" dort anketten.....leider!!!


Quelle: Spiegel online.
( Es gibt auch ein Leben NACH dem Kart :D )

Philipp74

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Sonntag, 14. Januar 2018, 11:03

@pehaha das ist echt Krass, wenn man sieht was alles zerstört wird.....

Deki#91

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24

Freitag, 19. Januar 2018, 01:24

Zum einen ist durch den Tagebau und der daraus resultierenden Energieerzeugung ein grosses öffentliches Interesse begründet, zum zweiten spielt Geld eher die Hauptrolle.

Die Kartbahn wirft einige Tausend Euro im Jahr an Steuern ab, der Tagebau mit 1500 (!) Arbeitnehmern hingegen einige Millionen Euro im Jahr an Steuern und da ist die Sache gegessen.

Der Tagebau ist dort teilweise über 350m tief, das multipliziert mit der Oberfläche der Kartbahn und dann Kubikmeterpreis ... da kaufst die Kartbahn wie nix auf ... steht in keiner müden Relation dass die Kartbahn eine Chance hätte.

Dazu kommt noch dass der Tagebau 1977 genehmigt wurde (bis voraussichtlich 2040), die Kartbahn kam 1980 danach. Ich habe dann noch gelesen dass die Stadt Kerpen einen Anspruch auf 50% des Mehrwertes in Relation zum damaligen Kaufpreises hat und diesen durch den ursprünglichen Kaufvertrag begründet. Das lässt doch vermuten dass eventuell eine Vereinbarung im Kaufvertrag existiert die besagt dass die Kartbahn unter bestimmten Voraussetzungen (die jetzt eingetreten sind) verkauft werden muss, oder nicht ? Das bedeutet aber zugleich das die Kartbahn mit Gewinn verkauft wird und wo Gewinne ausgeschüttet werden fehlt meistens die treibende Kraft die sich dagegen stellt.

Es ist traurig, aber es dreht sich wie immer nur ums Geld ... natürlich beschweren sich die Bewohner immer, aber wenn ausreichend Geld an der richtigen Stelle fliesst dann bekommen die Bewohner einen Kindergarten, Spielplatz, drei Bäume gegen die Lärmbelästigung eingepflanzt und eine strahlende Karriereaussicht in dem Betrieb und schon ist der Industrie-Lärm nicht mehr böse ... Motorsport-Lärm ist immer böse und gefährlich und ein Kartbahn hat nun mal kein Geld für Kindergarten, Spielplatz und drei Bäume !!!

Ich gehe (oder hoffe positiv) aber davon aus das es eine neue-alte Strecke geben wird ... sofern die Anteile gut verkauft werden und um den Verkaufspreis anzuheben muss jetzt etwas die Werbetrommel angekurbelt werden.

pehaha

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25

Freitag, 19. Januar 2018, 08:41

Eine Stadt, die vom Erfolg des MS profitiert hat und bekannt wurde, wo MS auch investiert hat, das KartCenter hätte er auch wo anders bauen können.....aber wenn es um die Anerkennung geht, die damalige Bürgermeisterin eine Ehrenbürgerschaft ablehnte....tja, welche Stadt hat schon einen Sohn der so bekannt ist, der so viele Titel errungen hat.....

Und MS kann auch nicht Einfluß gelten machen.......und wo Menschen verpflanzt werden, wo Landschaft vernichtet wird....da sind Hemmungen gering.

Der Deutsche und Motorsport........die Autonation.....klappt nicht.

Siehe Paderborn, was gab es da für einen Zoff. Nun läuft es als Testgelände, ne kleine Kartbahn war nicht drin.

Am Nürburgring einsam und Platz genug.....Kartbahn ?
Hockenheim , wäre doch möglich......

Hahn...am Arsch der Welt neben einem Flughafen, da müßt ihr mal auf die Seiten der Gegner gehen, wie die argumentieren.
Fluglärm scheint nicht so schlimm zu sein wie die Kartbahn. Da wünscht man sich sogar einen Ausbau von Hahn-Plastik (selten so einen Gestank in der Nase gehabt) anstelle der Kartbahn.

In England ist auf fast jedem alten Fluplatz eine Rennstrecke.

In D-Land gibt es Gegenden, da will kein Mensch leben......aber wehe du willst dort Motorsport betreiben.

Vergesst es und ich bin mir sehr sicher, es wird keinen Ersatz geben.
( Es gibt auch ein Leben NACH dem Kart :D )

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Andreas Schroeder

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26

Freitag, 19. Januar 2018, 09:12

Sehe ich auch so.
Das ist leider die bittere Wahrheit....

Allerdings war das von mir mit Niederkrüchten kein Scherz.
Dahlem hat aus unternehmerischer Sicht alles richtig gemacht und wenn man sich die Landkarte mit den Kartbahnen mal anschaut, wäre Niederkrüchten n super Standort da mal zu investieren.

-Der Beule wird sich definitiv freuen, wobei die Bahn am Wochenende durch die sehr gute Lage im Ballungsgebiet oft überfüllt ist, trotz das die Bahn nicht wirklich besonders ist.
-Die Wildbergerhütte wird bestimmt auch mehr Zulauf bekommen, aber dadurch das nur 8 Leute gleichzeitig auf die Bahn dürfen, Bambinis von den großen getrennt werden, max. 3-4 Stunden Fahrzeit einmal in der Woche..... werden da viele wieder abspringen.
... außer aber die Besitzerin traut sich mal n bisschen was und modernisiert die Anlage und baut ne höhere Lärmschutzwand, damit öfters Rennkarts fahren dürften.

Sonst wären wir wieder bei Niederkrüchten mit dem besten Standort für Rennkarts in der Region :D

bandit-sh

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Freitag, 19. Januar 2018, 09:15

Na ja ,.. es liegt vielleicht auch daran wie Wirtschaftlich zukünftig solch ne Bahn sein kann. Die Kohle muß ja irgenwie rein. Und wenn ich betrachte wie teuer dieser Sport doch zum guten Schluß ist ( und ich bin mir sicher es geht auch günstig ) wird die Nutzerzahl geringer.
Alleine mein Eindruck wie viele mit dem Sport aufhören hatte mich am Anfang fast davon abgehalten überhaupt anzufangen.

Wier sagte mir letztens ein Karthändler...früher fuhren die Kleinen HAndwerksbetribe in Ihren guten Zeiten Kart oder die Kinder, heute sind es eher Geschäftsführer deren Kinder der Großindustrie. Da ist Geld egal.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bandit-sh« (19. Januar 2018, 09:20)


Tommel

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28

Freitag, 19. Januar 2018, 09:50

Ich glaube viel mehr muss man dazu nicht sagen um zu wissen, wie unser Land tickt:


Und wie in den aller meisten Fällen sind es wieder einzelne wenige Personen, die sich lautstark beschweren auf die gehört wird.

Eisbär

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29

Freitag, 19. Januar 2018, 19:05

Eine Stadt, die vom Erfolg des MS profitiert hat und bekannt wurde, wo MS auch investiert hat, das KartCenter hätte er auch wo anders bauen können.....aber wenn es um die Anerkennung geht, die damalige Bürgermeisterin eine Ehrenbürgerschaft ablehnte....tja, welche Stadt hat schon einen Sohn der so bekannt ist, der so viele Titel errungen hat.....

Und MS kann auch nicht Einfluß gelten machen.......und wo Menschen verpflanzt werden, wo Landschaft vernichtet wird....da sind Hemmungen gering.

Der Deutsche und Motorsport........die Autonation.....klappt nicht.

Siehe Paderborn, was gab es da für einen Zoff. Nun läuft es als Testgelände, ne kleine Kartbahn war nicht drin.

Am Nürburgring einsam und Platz genug.....Kartbahn ?
Hockenheim , wäre doch möglich......

Hahn...am Arsch der Welt neben einem Flughafen, da müßt ihr mal auf die Seiten der Gegner gehen, wie die argumentieren.
Fluglärm scheint nicht so schlimm zu sein wie die Kartbahn. Da wünscht man sich sogar einen Ausbau von Hahn-Plastik (selten so einen Gestank in der Nase gehabt) anstelle der Kartbahn.

In England ist auf fast jedem alten Fluplatz eine Rennstrecke.

In D-Land gibt es Gegenden, da will kein Mensch leben......aber wehe du willst dort Motorsport betreiben.

Vergesst es und ich bin mir sehr sicher, es wird keinen Ersatz geben.



... Und immer wieder stelle ich mir die Frage, warum sich niemand gefunden hat, der Hahn weiter betreiben wollte. Wäre kein Problem gewesen, unbeschränkte Gehnehmigung... Mann, was trauer ich der Bahn hinterher. Im Rhein-Main-Gebiet siehts echt dunkel aus.
Wittgenborn ist alles zu eng, keine Ersatzteilversorgung, wenn Daniel mal nicht vor Ort ist, Schaafheim der Mist mit dem Fahrerlager und ebenfalls keine Ersatzteilversorgung. Walldorf nix für Schalter. Oppenrod hat das Problem mit den Fahrzeiten und - Richtig - Ersatzteilversorgung.
Der Dirk hat immer irgendwie irgendwas aus der Kiste gezaubert.
Werde mich wohl oder übel auf Freitag in Oppenrod verlagern oder den weiten Weg nach Liedolsheim antreten.

Aber Peter, ich stimme dir zu: Mit Gestank war der Geruch schon nicht mehr zu beschreiben X( Ich glaube, für diese Pest gibt es noch kein Wort :D Habe ich dennoch gerne in Kauf genommen.

Philipp74

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Freitag, 19. Januar 2018, 20:07

Ich glaube der, der es schafft jetzt zwischen dem Rhein Main Gebiet und Kerpen eine neue Kartbahn auf Wackersdorf Niveau baut wird reich.... Können uns ja alles zsm. schließen und die Einnahmen teilen :D

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