Sie sind nicht angemeldet.

mistered

Forensponsor

  • »mistered« ist männlich

Registrierungsdatum: 20. April 2005

  • Nachricht senden

11

Mittwoch, 27. Juni 2007, 08:41

Oh! Oh! Oh! Shakespeare, Othello, 5. Aufzug 1. Szene

www.vt250.de

Tengu

gepr.Mitglied

  • »Tengu« ist männlich

Registrierungsdatum: 17. März 2007

Beruf: OP-Fachkrankenpfleger

Hobbys: Kartsport, Ninjutsu

  • Nachricht senden

12

Mittwoch, 27. Juni 2007, 08:55

Ich kann nur hoffen, das sich elektrisch gesteuerte Technik im Kart nie durchsetzen wird-weder bei den Herstellern und schon gar nicht bei der Fahrergemeinde selbst! :rolleyes:
Das was unseren schönen Sport so einzigartig macht, wäre mit einem mal dahin: einfachste Technik mit dem Maximum an Fahrspaß! Das gibts in keinem anderen Zweig im Motorsport- da sind sich selbst Formel 1 Piloten einer Meinung!
Zitat:"Karting is the purest form of racing" (Ayrton Senna) z.B
Also sollten wir es dabei belassen!
Wer kennt zum Beispiel noch die guten alten Autos aus den 80er Jahren? Golf 1, Scirocco, etc..etc..! Die kamen zum Großteil auch alle aufwendigen Elektroschrott aus und waren viel weniger anfällig als die mit Elektronik vollgestopften Kisten von heute!Gut- Sachen wie ESP, ABS und andere Retten einem schon mal das Leben! Aber wir sind hier nicht auf der Straße, sondern auf der Rennstrecke-soll ja jetzt auch nicht das Thema werden! ;)
Meine Meinung!
Elektronik hat im Kart nichts zu suchen! 8)
So sieht`s aus!!!!!!!

Gad

gepr.Mitglied

  • »Gad« ist männlich

Registrierungsdatum: 27. Juni 2007

Beruf: CNC-SPS-Programmierer

Hobbys: Kartsport, Motorrad, Motorsport

  • Nachricht senden

13

Mittwoch, 27. Juni 2007, 09:10

Na ich sehe schon, du fährst noch mit Unterbrecher-Kontakten oder hast doch schon Elektronische Zündung?
Man kann ja wohl nicht die 80er mit 2007 vergleichen.
Ich mein ich bin auch strikt gegen sämtliche elektronischen Fahrhilfen wie abs etc im Rennsport.
Aber ein elektrionisch gesteuertes Getriebe macht ja vom fahrerischen wirklich kein so grossen Unterschied, ausser das man halt ein Taster betätigt anstatt den Hebel zu ziehen.
Dafür kann es Motorschäden verhindern wenn man sich verschaltet, da die Elektronik das überwachen kann.
Natürlich muß ich Dir Recht geben, Elektronik kann ausfallen. Aber Mechanik kann auch brechen!

Tengu

gepr.Mitglied

  • »Tengu« ist männlich

Registrierungsdatum: 17. März 2007

Beruf: OP-Fachkrankenpfleger

Hobbys: Kartsport, Ninjutsu

  • Nachricht senden

14

Mittwoch, 27. Juni 2007, 09:26

:D hehehehehe..! Erwischt! Natürlich hab ich eine "elektrische" Zündung an meinem 125er! (Die wird aber sofort ausgebaut! 8o) ;)
Ne mal im Ernst: Ich finde man sollte da n bisschen auf dem Boden bleiben und den Kartsport nicht unnötig in Bereiche vorschieben, wo er nicht hingehört.
Es ist schon in Ordnung, wenn man mit Verbesserungen Motorschäden verhindern kann, aber meistens sind solche Verbesserungen erst der Anfang und dazu wie so oft extrem Teuer, sofern elektrisch-aber n saftiger Motorschaden ist natürlich um einiges teurer-klar!
Was kommt aber als nächstes? Elektronisch gesteuerter Bremskraftverstärker? ABS oder gar ESP? Vieleicht sogar ein Rücklicht wie beim Fahrrad? 8o
Ist nur meine Meinung, ich will ja auch niemanden hier persönlich angreifen, nein, nein! ;)
So sieht`s aus!!!!!!!

Gad

gepr.Mitglied

  • »Gad« ist männlich

Registrierungsdatum: 27. Juni 2007

Beruf: CNC-SPS-Programmierer

Hobbys: Kartsport, Motorrad, Motorsport

  • Nachricht senden

15

Mittwoch, 27. Juni 2007, 09:45

Ist schon klar, das du da deine persönliche Meinung hast.
Ich stimme Dir ja auch zu bei allen anderen denkbaren elektronischen Hilfen. Die haben weder im Kartsport noch sonstwo im Rennsport was zu suchen. Sonst sehen wir ja nie mehr qualmende Räder und querstehende Autos auf der Rennstrecke ;)

Aber das Getriebe sehe ich halt anders. Ok hier kommt auch die Bequemlichkeit mit ins Spiel, weil wenn man mal lange fährt wird irgendwann der linke Arm schwer weil man ja den Rechten zum schalten braucht in den Kurven.
Aber vorallem haben mich die Verschalter bei Pavesi genervt, wenn mal wieder der falsche oder garkein Gang drin war. Oder wenn ich mich verzählt hatte und schon im 6.Gang war und trotzdem schalten wollte.
Ok vielleicht bin ich ja nur zu doof zum fahren :rolleyes:

Ausserdem hat mich die Herausforderung gereizt, ein solches System zu bauen, da es keine akzeptablen Systeme zu kaufen gibt.
Und der Wunsch danach scheint ja bei Hobbyfahrern zumindest da zu sein, sonst gäbe es nicht so viele Versuche mit Bowdenzügen oder Elektromagneten.

LFcom

Händler

  • »LFcom« ist männlich

Registrierungsdatum: 1. März 2007

  • Nachricht senden

16

Mittwoch, 27. Juni 2007, 11:06

Zitat

Original von Tom
Ich habe letztes Jahr in Offenbach eine elektrische Konstruktion gesehen.

Im Grunde war die Idee nicht schlecht. 2 Tastschalter am Lenkrad, ein Stellzylinder am Getriebe und eine Konstruktion um das Gas wegzunehmen.
Das ganze über ein Steuergerät verbunden ....

Funktionsweise: Fuß auf das Gas und nur noch schalten, schalten ...



Das geht langsam am Grundgedanken von Karts vorbei, oder??
Liebe Grüße
Dominic Liebl

Hier gibts die Fahbücher "Rennfahrzeugdynamik - Kartsport" und "Rundenzeitoptimierung durch Datentechnik"

www.kartmarkt.com

https://www.facebook.com/#!/pages/Kartmarktcom/110220919011002

mistered

Forensponsor

  • »mistered« ist männlich

Registrierungsdatum: 20. April 2005

  • Nachricht senden

17

Mittwoch, 27. Juni 2007, 11:17

Genau, wozu dann auch noch die Taster? Das muß doch auch so zu programmieren sein, daß die elektronik die optimalen Schaltpunkte nach ein paar Runden selber rausbekommt. Sensor hier und da, viel elektronik und KI. Ist doch mal eine große Aufgabe.
Aber getrennt vom Kartsport zu sehen. Eher Entwicklersport.
Oh! Oh! Oh! Shakespeare, Othello, 5. Aufzug 1. Szene

www.vt250.de

Gad

gepr.Mitglied

  • »Gad« ist männlich

Registrierungsdatum: 27. Juni 2007

Beruf: CNC-SPS-Programmierer

Hobbys: Kartsport, Motorrad, Motorsport

  • Nachricht senden

18

Mittwoch, 27. Juni 2007, 11:27

Natürlich wäre auch eine "intelligente" Steuerung möglich. Aber dazu brauchst einiges mehr als nur ein paar Sensoren. Das Programm müsste ja immer genau wissen, wo auf der Strecke der Kart gerade ist.
Einfacher wäre es, über die gefahrene Strecke und einen Rundenreset an Start-Ziel die entsprechenden Gänge zu schalten, natürlich abhängig von Motordrehzahl. Das wäre sogar mit meiner Steuerung noch möglich, wenn ich den Rundenreset auch noch abfragen würde.
Ist vielleicht auch ne nette technische Spielerei, aber übers Ziel hinaus geschossen.
Die Elektronik soll ja nur auf Anforderung vom Fahrer einen Gang wechseln.
Und das dann halt möglichst schnell und ohne Schaltfehler.

mistered

Forensponsor

  • »mistered« ist männlich

Registrierungsdatum: 20. April 2005

  • Nachricht senden

19

Mittwoch, 27. Juni 2007, 11:30

Und Regen? Feucht? Überholen und Bremsmanöver? Da kannste glaub ich nen ganzen Studiengang mit beschäftigen. Mehrere Jahre.
Oh! Oh! Oh! Shakespeare, Othello, 5. Aufzug 1. Szene

www.vt250.de

Gad

gepr.Mitglied

  • »Gad« ist männlich

Registrierungsdatum: 27. Juni 2007

Beruf: CNC-SPS-Programmierer

Hobbys: Kartsport, Motorrad, Motorsport

  • Nachricht senden

20

Mittwoch, 27. Juni 2007, 11:35

Nö so kompliziert ist das garnicht.
Im prinzip merkt sich das Programm nur die Gänge in Anhängigkeit von den gefahrenen Metern in einer Runde.
Beim überholen fährst zwar ein minimal anderen Weg, aber an Start-Ziel wird ja die Runde resetet.
Da die Steuerung ja ausserdem noch Gas-und Bremspedal sowie Geschwindigkeit und Drehzahl kennt, wäre das also kein Problem.
Bei Regen ist es das gleiche.