Sie sind nicht angemeldet.

Kart2018

gepr.Mitglied

  • »Kart2018« ist männlich

Registrierungsdatum: 25. Dezember 2018

Herkunftsland: Deutschland

Danksagungen: 54

  • Nachricht senden

11

Dienstag, 6. Oktober 2020, 15:15

Statt düse im Rücklauf besser Benzinhahn nehmen, ist flexibler.

Ama816

gepr.Mitglied

  • »Ama816« ist männlich
  • »Ama816« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 8. April 2019

Beruf: Schüler

Herkunftsland: DE

Motor: KLR650/KTM LC4 640

Chassis: MS/Sodi

  • Nachricht senden

12

Mittwoch, 7. Oktober 2020, 09:53

Ah ja, das ist eine gute Idee mit dem Rücklauf.
Bleibt nur noch die Frage welche Benzinpumpe...

Deki#91

Administrator

Registrierungsdatum: 13. März 2011

Motor: Rotax 125 MAX evo

Chassis: Birel S8

  • Nachricht senden

13

Mittwoch, 7. Oktober 2020, 11:14

Fährst du Kart oder Supermoto ?

Es gibt hier zwei Burschen die fahren KTM Motoren auf den Karts, einer fährt einen Einspritzer, der andere Vergaser wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Sonst fahren hier fast alle Kartmotoren und deswegen sind wir mit deiner Frage etwas überfragt.

Ich würde an deiner Stelle die von dir vorgeschlagene DellOrto P34 PB 2 mit 55 l/h probieren.

Da hast aus ausreichend Reserven (ich gehe ja davon aus das du nicht mehr als 28 l/h verbrauchen wirdst) und der Arbeitsdruck ist mit 0,05-0,1 bar nicht zu gross um die Schwimmer im Vergaser wegzudrücken. Glaube die 30 l/h Pumpe würde aber auch ihren Dienst tun, diese haben viele auf den Karts verbaut, vielleicht kannst du sie dir mal ausborgen um zu testen.

Im Motorsport wird es immer mehrere Wege geben, man muss selbst viel probieren, aber es ist auch schön wenn man seine Erfahrung mit anderen teilt, daher wäre es super wenn du uns berichten würdest wie die Pumpe bei dir funktioniert.

Ama816

gepr.Mitglied

  • »Ama816« ist männlich
  • »Ama816« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 8. April 2019

Beruf: Schüler

Herkunftsland: DE

Motor: KLR650/KTM LC4 640

Chassis: MS/Sodi

  • Nachricht senden

14

Mittwoch, 7. Oktober 2020, 13:43

Ich fahrte Kart, habe jedoch aus kostengründen mir dort 4-Takt Motorradmotoren draufgebaut.
Geht mir da eher um den Spaß als um Rundenzeiten.
Die Benzinpumpen habe ich nun für beide der Karts bestellt, ich berichte dann wie es läuft.

GeorgW

gepr.Mitglied

  • »GeorgW« ist männlich

Registrierungsdatum: 2. Juli 2008

Danksagungen: 8

  • Nachricht senden

15

Mittwoch, 7. Oktober 2020, 14:53

Hallo,
mal was zu den Y-Stücken an den Benzinpumpen: man sieht ja teilweise die abenteuerlichsten Konstruktionen, z.B. erst 2 Anschlüsse der Pumpe mit einem Y-Stück zusammenführen, danach mit dem nächsten Y wieder verzweigen, usw. Wenn man einmal die Benzinpumpe öffnet (runde Mikuni) stellt man fest, dass die verschiedenen Ausgänge ohnehin miteinander verbunden sind. Ergo kann man sich den ganzen Wust aus Y-Stücken auch sparen und direkt den einen Anschluss zum Vergaser und den anderen als Rücklauf zum Tank führen, ggf mit Reduzierstück im Schlauch. Funktioniert bestens.
Gruß, Georg

Ama816

gepr.Mitglied

  • »Ama816« ist männlich
  • »Ama816« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 8. April 2019

Beruf: Schüler

Herkunftsland: DE

Motor: KLR650/KTM LC4 640

Chassis: MS/Sodi

  • Nachricht senden

16

Mittwoch, 7. Oktober 2020, 15:10

Der Dellorto hat aber, glaube ich, nur 3 Anschlüsse... Daher muss ich trotzdem ein Y-Stück einbauen, wenn ich das richtig sehe.

Ama816

gepr.Mitglied

  • »Ama816« ist männlich
  • »Ama816« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 8. April 2019

Beruf: Schüler

Herkunftsland: DE

Motor: KLR650/KTM LC4 640

Chassis: MS/Sodi

  • Nachricht senden

17

Mittwoch, 7. Oktober 2020, 15:33

Andererseits fällt mir nun wieder die elektrische Pumpe ein... die hier z.B.

https://mtp-racing.de/Benzinpumpe-6mm

Mittels Schalter an Batterie, Knöpfen irgendwo an den Rahmen oder so.

Und wenn ich dann so ein Y-Stück habe, dann kann ich ja gar kein Problem damit bekommen, dass beim Unfall das Benzin rausspritzt und alles entzündet, da es ja einfach wieder zurück in den Tank geht. Mittels Benzinhahn in der Rückleitung kann ich dann den Druck einstellen. Andererseits habe ich dann keinen variablen Pumpendruck, anders wie bei der Dellorto, wo die Pumpleistung (linear) ansteigt zu der Drehzahl.

Die elektrische Lösung reizt mich schon sehr um ehrlich zu sein. Ich gucke mal, ob ich ggf. eine gebrauchte bei Ebay günstig gebraucht bekomme und das ganze dann vergleiche. Werde hier berichten!

Deki#91

Administrator

Registrierungsdatum: 13. März 2011

Motor: Rotax 125 MAX evo

Chassis: Birel S8

  • Nachricht senden

18

Donnerstag, 8. Oktober 2020, 09:39

Ich sehe schon, du magst tüfteln ... mit der el. Kraftstoffpumpe würde ich einen Notaus-Schalter am Kart einbauen der gut sichbar ist und durch hineindrücken alles abstellt.

Den Notaus hat man ja am Motorrad auch bzw. bei Rennautos auch Vorschrift.

Zum Glück gibt es im Kart eigentlich nicht solche Unfälle dass der Fahrer bewustlos wird oder dass das Kart dermassen zerstört wird und die Kraftstoffleitung reissen, aber um Diskussionen auf der Kartbahn zu vermeiden wäre so ein Notaus sicherlich vom Vorteil.

Frage aber vorher lieber nochmal nach welchen Arbeitsdruck die Pumpe hat bevor du sie kaufst.

Meine Überlegung ist die, wenn der Schwimmer öffnet und zu hoher Druck herrscht wird der Kraftstoff ins Saugrohr gedrückt werden und nicht mehr vom Motor gesaugt werden und dann bricht die Funktion des Vergasers ein. Eventuell müsste hier dann ein Druckregelventil dazwischen sein wenn der Arbeitsdruck zu hoch ist ?

Ama816

gepr.Mitglied

  • »Ama816« ist männlich
  • »Ama816« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 8. April 2019

Beruf: Schüler

Herkunftsland: DE

Motor: KLR650/KTM LC4 640

Chassis: MS/Sodi

  • Nachricht senden

19

Donnerstag, 8. Oktober 2020, 10:45

Da hast du wohl recht :D .
Der Druck soll bei max. 0.35 Bar liegen. Leider finde ich Online dazu keine Werte, bis wohin das bei dem Vergaser noch funktioniert.
Aber ich denke, dass wenn ich einen Benzinhahn in die Rückleitung einbaue ich das ganze ganz gut einstellen kann. Dann habe ich quasi einen permanenten Fluss zurück zum Tank. Den Benzinhahn richte ich dann je nachdem wie es eben klappt. Ggf. noch einen Benzinhahn vor den Vergaserzulauf.
Ich werde es einfach mal probieren. Ich kaufe nun eine elektrische mit 55l/h Leistung und eine Dellorto mit 55l/h Leistung. Eine kommt an die KLR, andere an die KTM. Mal sehen was besser funktioniert.
Leider wird das probieren etwas kompliziert, wo testet ihr denn eure neuen "Setups." Im Stand kann ich den mit einem Ventilator und eingelegtem Gang wohl hochjubeln lassen, wenn ich dabei die Öltemperatur und Zylinderkopftemperatur mittels Infrarot Thermometer im Blick behalte.
Oder stimmt ihr generell sowas nur auf der Bahn ab?

Deki#91

Administrator

Registrierungsdatum: 13. März 2011

Motor: Rotax 125 MAX evo

Chassis: Birel S8

  • Nachricht senden

20

Donnerstag, 8. Oktober 2020, 11:35

Ein Druckregelventil hat eine Membran verbaut, mit einem einfachen Benzinhahn wird man den Druck nicht regeln können (glaube ich).

Meistens (bei Saugrohreinspritzung) ist das Druckregelventil dann pneumatisch gesteuert über den Unterdruck im Saugrohr, aber du brauchst hier wohl ein Druckminderventil mit Einstellschraube welches du auf 0,3bar fix einstellst (wird schwer zu finden sein).

Abstimmen kannst du es nur im Fahrbetrieb oder am Leistungsprüfstand, die ersten Versuche natürlich am Bock machen bevor man auf die Kartbahn fährt.

Da du 4t hast kannst auch einen (Retarder gebremsten) Motorrad Prüfstand benutzen und dann den Motor somit auf Drehzahl einbremsen und einstellen, usw.

Ich habe 2t Motoren, habe daher nur einen (günstigen) Schwungmassenprüfstand, erfüllt aber seinen Zweck, würde für deine Anwendung aber auch funktionieren.

Ähnliche Themen