Sie sind nicht angemeldet.

sunshinereggie

gepr.Mitglied

  • »sunshinereggie« ist männlich
  • »sunshinereggie« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 27. April 2017

Beruf: Karosseriebauer

Hobbys: Motorsport

Hausbahn: Mülsen

Motor: TM KZ10 C

Chassis: Birel Art S9

Danksagungen: 13

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 21. Mai 2020, 17:00

Eure Meinung zum Vergaser-Setup von Solgat Motorsport

Ich habe mir bei Solgat einen ehemaligen Rennmotor K10C Superspezial mit poliertem Getriebe und Spezialzylinder(so die Beschreibung) gekauft.
Der Vergaser hat folgende Bedüsung:
K28 2.Kerbe von oben,DQ270,B48/LD60,1,5 Umdr.Luftschraube,HD 185.
Auf Nachfrage,für welchen Temp.bereich diese Einstellung wäre,schrieb er mir,das dies eine Einstellung wäre,mit der man fast immer fahren könne,eventuell nur mal die Hauptdüse oder die Nadel variieren.
Jetzt habe ich schon viel hier im Forum über diverse Einstellungen gelesen und auch hilfreiche Tips von "Deki" oder "PSE" erhalten.
Der Grundtenor lautet meist,das ab einer HD 165 nur noch auf der Nadel gefahren wird.Wenn ich das richtig verstanden habe.Somit macht es für mein Verständnis also wenig Sinn,die HD noch größer zu wählen.
Und nun habe ich ein Problem.Warum verwendet ein erfahrener Motorentuner dann bei diesem Motor eine so große HD,wenn die eigentlich keinen "Nutzen" mehr hat.
Liegt das an der speziellen Bearbeitung des Motors oder was könnte es noch für Gründe geben?

MRacer5

gepr.Mitglied

  • »MRacer5« ist männlich

Registrierungsdatum: 28. August 2006

Hobbys: Motorsport

Hausbahn: Liedolsheim

Motor: Maxter MXO

Chassis: CRG

Danksagungen: 6

  • Nachricht senden

2

Donnerstag, 21. Mai 2020, 22:16

Aus meiner Erfahrung heraus klingt das Vergasersetup nicht ungewöhnlich. Man kann meiner Meinung nach auch nicht pauschal sagen, dass eine HD über 165 keinen Unterschied macht. Vielleicht können die angesprocheneren Personen Ihre Überlegungen hier offen legen.


Meine praktische Erfahrung zeigt, dass ich bei meinem 10C den Unterschied der HD (180 bis 188) beim Testen auf dem Kartwagen gesehen habe.
Black Adrenalin

PSE

gepr.Mitglied

  • »PSE« ist männlich

Registrierungsdatum: 16. September 2014

Beruf: Konstrukteur

Hobbys: Skifahren; Kart

Herkunftsland: Deutschland

Hausbahn: Wackersdorf

Danksagungen: 54

  • Nachricht senden

3

Donnerstag, 21. Mai 2020, 22:58

Kein Problem.

Im Prinzip hängt alles von der verwendeten Nadel ab, da ist die K28 Standard.
Je nachdem wo man fährt (Höhenlage, bzw. Luftdruck, Temperatur, Feuchte etc.) wählt man den passenden Stock dazu,
da ist man mit einem DQ270 schon auf der ganz sicheren Seite bei der K28, bzw. wird man damit unter aktuellen Bedingungen keinen Blumentopf gewinnen.
Sieht man sich bei der Kombination DQ270, K28 den äquivalenten Ringspaltquerschnitt an, entspricht dieser einer HD173.
Da in Realität durch einen Ringspalt weniger geht, als durch einen Rohrquerschnitt, wird der reale äquivalente Querschnitt noch einiges geringer sein.
Somit bringt bei dieser Kombination eine HD185 keinen relevanten Unterschied, da diese ja am Eingang sitzt.
Findige werden jetzt eine Reihenschaltung der Strömungswiderstände anführen, das ändert aber fast nix, wenn die HD um einiges größer ist als der Ringspalt.
Nur zum Vergleich, wenn jemand eine K3 oder K8 mit einem Ringspalt wie ein Scheunentor bei voll geöffneten Schieber fährt,
muß man das rein mit der Größe der HD regeln und da ist man im Bereich um HD140.
Noch eines am Rande bemerkt: Es gibt da noch am Ausgang des Düsenstockes den Zerstäuber mit verschiedenen Längen (Standard 7mm),
der den Unterdruck an der Öffnung bestimmt, dieser kann so manches Setup auf den Kopf stellen, gerade wenn man übertragene Vergaser verwendet
und nicht weiß, was alles verbaut ist oder geändert wurde.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Forester (26.05.2020)

Ähnliche Themen