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zoem33

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31

Donnerstag, 7. Mai 2020, 09:09

So, jetzt habe ich es auch geschafft meine erste Ausfahrt zu machen.
Bin in Kalsdorf bei Graz unterwegs gewesen.

Viel zu berichten habe ich eigentlich auch nicht.
Es lief alles gute, keine Probleme mit dem Kart gehabt, schön langsamer herangetastet mit alten MG Reifen (waren beim Kauf dabei) und einige Runden abgespult.
Ein paar Feinjustierungen an der Sitzbreite muss ich noch machen, da dieser mit den zusätzlichen Pads eine Spur zu eng ist und mir es teilweise so vorgekommen ist, dass meine Rippen zerdrückt werden 8| .

Gibt es hier auch DD2-Fahrer die mir eventuell Referenz-Zeiten für Kalsdorf nennen könnten?
Am Ende des Tages war meine schnellste Zeit eine 42,5, wäre sicher noch schneller gegangen, aber mir ist zu Ende hin die Kraft ausgegangen und ich wollte nicht gleich am ersten Testtag übermütig werden. ;)
Heute spüre ich Muskeln von denen ich nicht gewusst habe das sie existieren. :D

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Matt81 (07.05.2020)

Muzmuz

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32

Freitag, 8. Mai 2020, 09:41

Kühlerwasser

Es wurde hier schon gesagt, und ich möchte das noch einmal bekräftigen:

Kein destilliertes Wasser ! Nicht umsonst ist es untersagt, für dieses und vergleichbare Wässer (VE-Wasser, Osmosewasser, etc...) Messingarmaturen zu nehmen - die werden angegriffen !
Sehr kalkhaltiges Wasser kann sicherlich auch Probleme bringen, aber das trifft für das Kart weit weniger zu als für Geschirrspüler oder Waschmaschinen. Denn, beim Kart hat man ja immer die selben
2 Liter im System, also ist die Kalkmenge darauf begrenzt, was zu beginn in jenen 2 Litern drin war. Bei 20° dH wäre das eine Kalkmenge von etwa einem halben Gramm. Mehr kann sich auch nicht abscheiden.

Bei Waschmaschinen und Geschirrspülern kommt ja bei jedem Betrieb frisches Wasser dazu, ergo können sich dort, im Gegensatz zum Kühlwasser in geschlossenen Kreislauf, über die Zeit theoretisch
unbegrenzte Mengen abscheiden und da und dort etwas verstopfen.

Also, wenn man stark kalkhaltiges Wasser beim Kart verwendet, wäre es eine schlechte Idee, das Wasser immer wieder zu wechseln. Selbiges gilt beim Destillierten Wasser. Greift es Alu oder sonstige
Metalle an, dann ist sein "Hunger" gestillt und es wird weniger bzw nicht mehr korrossiv. Wenn man es aber wechselt und durch frisches Wasser ersetzt, geht die Korrosion weiter.

Wenn man will, kann man den goldenen Mittelweg gehen und kalkhaltiges Wasser mit destilliertem Wasser (oder eben Osmosewasser, VE-Wasser) mischen, sodass man bei einigen wenigen °dH landet.
Dann ist genug Kalk drin, sodass es nicht korrossiv ist und ausreichend wenig, sodass es zu keinen Kalkablagerungen kommt.

Ansonsten, es gibt -wie auch für Autos- Zusätze, die Korrosion verhindern, die sind natürlich der beste Weg (typische Kühlerfrostschutzmittel sind auch mit Korrosionsschutzmitteln versetzt).
Dabei aber aufpassen, denn manche Kartbahnbetreiber verbieten die Verwendung von solchen Mitteln explizit. Mit der Begründung, wenn da Zeug auf der Strecke ausläuft, gibt's einen rutschigen Film.

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