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da_mich

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  • »da_mich« ist der Autor dieses Themas

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Montag, 6. Januar 2020, 14:02

Bell vs Arai

Hallo zusammen,

ich weiß, dass es dieses Thema schon mal gab. Nachdem aber mittlerweile doch schon wieder ein bißchen Zeit zu dem Thema mit neuen Erfahrungen vergangen ist, wollte ich die Sache mal wieder aufgreifen.
Bin zwar "nur" Hobby Fahrer, aber ich hatte hatte jetzt 9 Jahre einen Bell RS3 K und wollte mir wieder mal einen neuen gönnen.

War eigentlich mit der Marke bisher voll umfänglich zufrieden nd wollte eigentlich bei Bell bleiben. Trotzdem habe ich auch überlegt mir einen Arai zu zulegen. Ist ja der weit verbreiteste Helm im Kartsport.
Soviele können sich nicht irren....
Auf der anderen Seite muss nicht immer mit dem Strom schwimmen.

Wie sind eure Erfahrungen liegts nur an der Optik (dann bleibts eben Geschmacksache) oder gibts auch technisch Unterschiede?
Ich glaube dass der Bell auch schwerer ist als der Arai oder?

roomy

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Montag, 6. Januar 2020, 14:26

Hallo,

Ich bin bis vor einem Jahr auch den Bell RS3 K gefahren und dann auf den Arai SK6 umgestiegen.

Nachfolgend die Vor und die Nachteile >>Wie ich sie als Hobbyfahrer empfinde!!!!

Vorteile Arai SK6:
-Austauschbare Wangenpolster
-Optik
-Passform (zumindest für meinen Kopf)

Nachteile Arai SK6
-Helm ist teurer
-Zubehör ist um einiges teurer

Vorteile Bell RS3 K
-Preis
-Visierwechsel geht schneller und einfacher. Visier positioniert sich beim anschrauben besser


Nachteile Bell RS3 K
-Wangenpolster werden nach etwa 2 Jahren weicher und die Passform wird schlechter. Dann wird ein neuer Helm fällig

Der RS3 K wurde ja jetzt vom RS7 K ersetzt. Wie da die Lage ist weiß ich leider nicht.

da_mich

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  • »da_mich« ist der Autor dieses Themas

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Montag, 6. Januar 2020, 18:49

Danke für die Gegenüberstellung. ;)

Das mit den Wangenpolstern beim Bell wär mir jetzt bei meinem Bell noch nicht aufgefallen....aber kann natürlich durchaus sein.
Da is es logischerweise einfacher, wenns die Option gibt die Polster so auszutauschen.

Kannst du was zum Gewichtsempfinden sagen? Normal ist der Bell etwas schwerer...

Sebastian_69

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Dienstag, 7. Januar 2020, 18:55

Habe mittlerweile meinen 4. Arai und habe mir letztes Jahr zum Testen mal einen Bell GP3 gekauft. Ich war damit sehr unzufrieden. Nach dem 5. oder 6. Einsatz begann sich der Stoff der Polsterung zu lösen und der Schaumstoff gab schnell nach. Meiner Meinung nach ein absolutes No-Go für einen 600€ Helm. Es wird schon nen Grund haben warum 90% aller Profis im Kartsport auf Arai setzen =)
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Atom1kk

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Dienstag, 7. Januar 2020, 21:26

Ich hatte auch mal den bell getestet aber der saß rinfach nicht wie der arai. Naja heutzutage würde ich 50:50 sagen
Wie ein guter Bekannter sagte:" Wenn du Zeit und Geld hast, betreib Kartsport, dann hast du weder das Eine noch das Andere" :D

Deki#91

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Mittwoch, 8. Januar 2020, 17:04

Ich kann Arai Helme sehr empfehlen weil ich diese u.A. seit über 20 Jahren verwende und nie ein Problem damit hatte. Verwende sie nur nach ein paar Jahren nicht mehr, weil mir der Alterungsprozess der Schale unbekannt ist.

Jedoch hatte ich noch nie einen Bell und kann daher keinen direkten Vergleich ziehen.

Was mir aufgefallen ist dass die Verarbeitungsqualität von höherpreisigen Motorrad Helmen etwas besser als die von Kart Helmen ist. Auch sind Motorrad Helme in der Regel etwas leiser, haben aber auch eine straffere Polsterung so das man sich hier durch viele Modelle durchprobieren muss. Motorrad Helme haben hinzu ein sehr hohes Viser so dass man einen Viseraufkleber umbedingt drauf kleben muss, weil das grosse Sichtfeld im Kart doch etwas ablenkt.

Alex3103

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Mittwoch, 8. Januar 2020, 20:06

Ich fahre seit Jahren mit Bell. Habe den GP3 und nutze ihn aktuell sowohl im Auto bei VLN und 24h als auch beim Kart fahren und finde ihn auch mit langen Tragezeiten komfortabel. Ab demnächst nutze ich ihn nur noch im Auto und für den Kartsport kommt wieder ein separater. Ebenfalls ein Bell, der schon hier liegt. Ist der RS-7 K, den habe ich aber noch nicht ausführlich testen können.

Das Wichtigste bei Helmen ist und bleibt aber das Anprobieren. Es muss sich gut anfühlen und bequem sein. Merkt man bei der Anprobe kleine Druckstellen kann man davon ausgehen, dass diese bei längeren Tragezeiten deutlich gravierender werden ;-)