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Zwerg_2001

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11

Freitag, 25. Oktober 2019, 21:54

Auch hier wieder mein Tip. Frag Lars Naumann vom Team NKS der nicht weit weg und auch häufiger in Mülsen ist. DR Händler und hat Erfahrungen mit TM und Modena.

Deki#91

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12

Samstag, 26. Oktober 2019, 10:22

Motor: Ich hatte zuerst einen K9c und dann einen KZ10. Von den Rundenzeiten her war ich (weil sich der KZ10 einfacher fuhr) um ein paar Zehntel schneller, nicht wirklich bedeutend im Hobby bereich und die paar Zehntel hätte ich mit dem K9c wahrscheinlich auch rausgeholt.

Aber das wichtigste war das ich mit dem KZ10 plötzlich 20 Runden oder mehr fahren konnte ohne das er mich extrem ermüdet hat, hätte eigentlich den Tank leer fahren können (habe es nie probiert) aber mit dem K9c war ich meistens nach 7-8 Runden schon sehr müde und habe mich dann aufraffen müssen und nochmal 7-8 runden drauf zu legen.

Dazu muss ich aber sagen das beide Motoren irgendwelche Ausbaustufe waren, der K9c mit Special Werksteilen und der KZ10 war vom Tuner gemacht. Vielleicht ist meine Erfahrung die bessere Ausbaustufe des KZ10 zurückzuführen...

Bei Birel kannst du dich an Solgat wenden und CRG macht Prespo, beide Händler sehr top. Heute bestellt morgen da und wenn man eine technische Frage hat wird die auch beantwortet.

Solgat hat auch ein Racing Team...

Chassis: Bei den Chassis ist es so das ich mit einem 2008er Birel Chassis zwar gut zurecht kam, aber das Chasis sehr zickig war und auf Einstellungen manchmal nicht so sensibel reagiert hat. Habe dann einen S8 gekauft und da fühlte ich mich schon beim reinsetzten besser, ich sass irgendwie im Kart und nicht auf dem Kart... es slidete im Basic Setup und mässiger Rundenzeit kontrolliert um jede Ecke, auf Einstellungen reagiert es deutlich und man kann einfacher die Zusammenhänge lernen. Mit dem S8 kam bei mir aber dann der Umsteig auf Rotax, das ist aber eine andere Geschichte...

Der grösste Vorteil ist der dass man durch die fixen Arretierungen an der Vorderachse auf der Bahn einfach Änderungen vornehmen kann ohne die Geometrie einmessen zu müssen... wenn ich dann nach einem Testtag ein Setup habe messe ich es am Abend mit dem Laser ein, erstaunlich das man da immer unter 1mm liegt.

Ein weiterer Vorteil bei den neuen Birels ist dass es jetzt endlich 4 Setups vom Werk gibt (Standard, Low-, Hight-Grip und Rain) und damit hat man eine gute Ausgangsbasis...

Ich würde daher nicht unter S7 gehen und bei den Motoren ebenso nicht unter KZ10 um eine Basis zu haben die in den nächsten Jahren auf Augenhöhe mit aktuellen Material im Hobbybetrieb bleiben wird.

sunshinereggie

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13

Samstag, 26. Oktober 2019, 15:10

Super.Vielen Dank.Das hilft mir schon sehr weiter.

Zwerg_2001

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14

Samstag, 26. Oktober 2019, 19:53

Vielleicht am 31.10. in Mülsen?

sunshinereggie

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15

Sonntag, 27. Oktober 2019, 14:04

Na mal sehen wie das Wetter wird.

Fleischfresser

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16

Dienstag, 3. März 2020, 22:18

Bin mit meinem alten 2008 Rotax Max [Mit evo Vergasser] und nem 2004 tony Chassi nicht viel langsamer als die neuen chassis/Rotax Max evo.Das einzigste was mir aufgefallen ist das der rahmen über die Jahre extrem weich geworden ist.

karter1980

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17

Freitag, 6. März 2020, 17:34

Ich sehe es etwas anders wie meine Vorredner.

Durch einen Glücksfall ist mir ein neues M-TEC MT3 PRO in die Hände gefallen. Was ich seit 1 Saison fahre. Der Rahmen ist etwa von 2006.

Das Vergleichskart ist ein Birel Art CRY32 S9.

Als Motor dient ein TM KZ10C.

Das M-Tec hat vorne sehr viel Grip und ist in Kerpen sowie Liedolsheim schneller bzw. einfacher abzustimmen.

Das BIREL lässt sich dafür in Wackersdorf und Oschersleben (große Kurvenradien) harmonischer und konstanter (somit auch schneller bewegen).

Die Intrepid EVO 3 Bremse beißt sehr aggressiv und bedarf sehr viel Feingefühl, dagegen ist die Freeline RR Bremse sehr weich und weniger abrupt.

Spitz auf Knopf fahre ich mit der Intrepid Bremse lieber, weil ich harte Bremssysteme mag.

Das Birel handelt VEGA XM und XH Reifen besser.
Das M-TEC Chassis läuft hervorragend mit KOMET K1M Reifen, das Birel hat mit KOMET K1M zuletzt hinten geklemmt.

Ich verstelle an meinem Kart vom Spurdifferenzwinkel, Nachlauf bis zur Chassishöhe alles und weiß was ich tue.

Meine Meinung basiert auf ca. 20 Fahrstunden mit den Chassis.

Beide Chassis sind seitdem massiv weicher geworden und sollen noch diese Saison benutzt werden.

Deki#91

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18

Freitag, 6. März 2020, 20:13

Interessante Erfahrung die du da gemacht hast und danke dass du sie mit uns teilst.

Was mich allerdings noch interessiert ob du Aufzeichnungen hast wie sich die Rundenzeiten verändert haben im Laufe der 20 Fahrstunden ?

karter1980

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19

Samstag, 7. März 2020, 05:55

Hi Deki,
bedingt durch schwankende Jahreszeiten ist der fühlbare Verschleiß etwas verwaschen.
Beide Chassis beginnen auf Setupänderungen immer weniger zu reagieren. Außerdem schwingen die Rahmen nach Bodenwellen enorm nach, erheblich mehr als zu Beginn der Fahrten.
Am meisten macht sich der fortschreitende Verschleiß dadurch bemerkbar, dass das Hinterrad stärker abhebt, weil die Vorderachse mehr einknickt.

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