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Munez

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11

Dienstag, 9. Oktober 2018, 09:25

Bei Birel selber fährt praktisch niemand das 32er.
Auch nicht wenn die mit härteren Reifen rumfahren.

Wenn du dir nicht gerade ein neues Chassi zulegen möchtest, sind auch nahezu keine 32er Rahmen im Umlauf.

zcorse

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12

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 18:06

Hallo Jungs


bitte, ihr dürft etwas nicht ausser acht lassen.


Es gibt 30 mm Rohre / Rahmen mit verschieden Wanddicke (Nicht alle sind ........) :rolleyes: Ja ein 32 mm ist besser geeignet für Fahrer mit etwas auf den Rippen.
Zuviel Detail die ihren Anteil am Chassis haben.


ZB: Ein 32 Rahmen mit Magnesium Felgen und eine Wanddicke X hat eine komplett andere lineare Aktivität auf der Rennstrecke als eine 32 mit dünneren Wanddicke mit den gleichen Felgen.
Das gleich ist bei den 30mm Chassy.


Das ist eine schwierige und nicht einfache zu beantworten frage.


Gruss ZCORSE

La genialita e un motore di vita

Deki#91

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13

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 22:18

Meine Frage bezog sich explizit auf das aktuelle Modell S9 von Birel... 30 vs 32 !

Ich habe gestern mit jemanden vom Birel Racing Team telefoniert und er meinte selbst bei der WM gibt es auf der Uhr keine bemerkenswerten Unterschiede zwischen 30 und 32. Mit dem 30er fuhr der Fahrer gerade mal 0,03sec (!) schneller, jedoch soll der 30er einfacher zu fahren sein, sprich er ermüdet nicht so sehr und alle greifen zum 30er.

Das mit der Wandstärke ist ein wichtiger Punkt den man nicht ausser Betracht lassen sollte und so glaube ich das man die Rahmendurchmesser pauschal nur innerhalb der Produktpalette eines Herstellers vergleichen kann. Dazu kommt noch das geringfügig abweichende Chassis Layout vom Hersteller zu Hersteller welches die Charakteristik des Chassis beinträchtigt.

Da ich bereits einen CRY32 S8 habe und niemand die Frage beantworten kann neige ich dazu zum CRY30 S9 zu greifen, beide auszuprobieren und dann je nach Geschmack einen der Rahmen zu tauschen um dann innerhalb der nächsten Saison zwei identische Karts zu haben.

PSE

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14

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 23:16

Also, ein 32er Rahmen wird immer verwindungssteifer sein, als ein 30er, sonst würde man das nicht machen.
Einene großen Einfluß hat natürlich die Rahmengeometrie und die Biegeradien, da kann man die Unterschiede etwas verwischen.
Handelsübliche Wandstärken bei Rohren aus 25CrMo4 sind 2mm. Ich stelle dabei sehr in Frage, daß Karthersteller die Rohrlieferanten dazu bringen, bei derart geringe Abnahmemengen die Wandstärken in 1/10mm Unterschiede zu liefern.
Wenn man bei einem 30er Rahmen die Wandstärke so verstärken würde, daß er das Widerstandsmoment von einem äquivalenten 32er hat, ist das Ding ca. 15% schwerer, da kann man gleich einen 32er nehmen und sich den Aufwand sparen.
Letztendlich kommt es auf den Fahrstil, das Fahrergewicht, die Reifen und das Setup an, ob man mit einen elastischeren 30er Rahmen oder mit einem verwindungssteiferen 32 Rahmen besser zurecht kommt.
Und obendrauf kommt auch noch die Geschichte mit dem Stabi, den die 32er Fraktion meistens weg läßt, damit der Rahmen bei wenig Grip besser arbeiten kann und dann ist man wieder beim 30er mit Stabi....

Munez

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15

Freitag, 12. Oktober 2018, 08:03

In Genk ist niemand von Birel 32er Rohr gefahren.

Noci

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16

Freitag, 12. Oktober 2018, 10:30

Hallo,

Ich habe jetzt zwar keine Erfahrungen mit dem Birel, habe mich aber in letzter Zeit, sehr mit dem Thema auseinandergesetzt.
Meine Erfahrungen sind, dass der 30iger genau so schnell ist, wie der 32iger. Aber wie schon bereits erwähnt wurde, lässt sich der 30iger
Etwas leichter fahren, bzw. Er ermüdet nicht so sehr. Dafür geht der 32 iger mit den Reifen schonender um, d.h. Er ist auf gebrauchten Reifen
Schneller. Speziell wenn man Heats oder 3 Rennen fährt.
Außerdem ist der 32iger auf der Bremse viel stabiler, ich Bremse mit dem 32iger 2m später.
Die Ermüdung des 30iger Rohrs, hat mich dazu bewogen, auf den 32 iger Rahmen zu setzen.( kommt nächste Woche ) ;-)

Der 30iger Rahmen ist nur schnell, so lange er neu ist. In Clubsportrennen ausgedrückt Vieleicht 3-4 Rennen.
Danach ist die Schulter weich und wird immer weicher. Das interessiert bei einer WM natürlich niemanden.
Mich, der mit dem Chassis mind. Eine Saison fährt aber schon, darum ist meine Wahl nach diversen Tests und Abwägung
Der Vor-und Nachteile auf das 32iger gefallen.

Noci

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17

Freitag, 12. Oktober 2018, 13:44

Habe ganz vergessen, zu schreiben, dass es sich um einen Schalter handelt.
Beim X30/Rotax etc. Ist das mit dem 30iger natürlich eine andere Geschichte.

KRV

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18

Freitag, 12. Oktober 2018, 16:49

Wenn man halbwegs im richtigen Gewichtsbereich ist, ist in der getrieblosen der 30iger die einzige Alternative.

Im KZ Bereich ist hingegen definitiv in Abhängigkeit der Strecke der Rahmen zu wählen, wenn es schnell sein soll (zur Vereinfachung mal gleiche Wandung angenommen). Das zieht sich eigentlich von Hersteller zu Hersteller identisch durch, und man siehts auch immer eindeutig auf den Daten.

Unterschiede in der Wandung sind definitiv vorhanden und von 2,5 bis 1,6mm hab ich schon alles gesehen bei den Herstellern. Und ich habe inzwischen alle Marken durch :D
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19

Donnerstag, 1. November 2018, 22:21

Gruß , hab 2 mal den selben Hersteller einmal 30 mm und 32, fahre Getriebe los. Nur Hobby ist das 32iger unschlagbar läuft wie von selber , dass 30iger ist dagegen ne böse zicke , die genau so schnell sein kann , aber sobald man ein Rennen fährt wo ordentlich Gummi auf der Bahn ist geht das 32iger unter und das 30iger zeigt was es kann
Mfg , bin auf dem 32 auch mal kurz Schalter gefahren.

PSE

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20

Donnerstag, 1. November 2018, 23:48

Unsere Erfahrungen sind bei den Schaltern genau umgekehrt:
Bei wenig Gummi funktionieren die 30, 31er und 30/32er Mischrahmen optimal,
sobald aber richtig Gummi auf die Strecke kommt, nicht mehr.

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