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hannoah

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171

Donnerstag, 30. August 2018, 19:45

Zu den rotierenden Massen:

- 50% abgefahrene Vorderräder (Mojo) wiegen ca. 20g weniger pro Stück ;-)
- kurze Radsterne sind leichter, als lange. Aber ob ich für die paar Gramm den Grip hinten verringern würde, wenn ich möglichst viel davon brauche... ich glaube, nicht.
- auch Magnesiumfelgen haben unterschiedliche Gewichte. Mein Satz, den ich für die Rennen nehme, wiegt an allen vier Felgen 50g weniger, als mein 4 schwersten (baugleichen) Felgen. Macht den Kohl auch nicht fett, aber schadet auch nicht...
- ein mehrfaches an Gewicht ist u.U. nötig, wenn man die Reifen/Felgen auswuchtet. Wiegt dann zwar mehr, fährt sich aber auch viel viel besser, sagt ein Kumpel. Ich hatte bisher nie gewuchtete Räder dran.
- man könnte bei niedrigen Temperaturen auch auf die Idee kommen, statt mit geschlossenem Kühlerrollo mit weniger Wasser zu fahren. Beim DD2 gehen ca 900ml rein, ich habe testweise mal in 50ml-Schritten die Füllmenge reduziert. Das Ergebnis: bereits mit 50ml weniger gehen die Temperaturen statt zwischen 50-55° schon zwischen 52-60° rauf und runter innerhalb einer Runde. Bei -100ml ging es von 55-75°. Man erreicht also nicht nur eine insgesamt höhere Temperatur, sondern vor allem die Schwankungen werden größer.

Es macht mir aber auch viel Spaß, solche Dinge - natürlich vorsichtig - auszutesten, insofern kann ich Deine Gedanken sehr gut nachvollziehen.

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Harka (31.08.2018)

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172

Freitag, 31. August 2018, 09:31

Du bist sogar schlimmer als ich - ich glaube, dass ich nie zu der Idee kommen würde mit weniger Wasser zu fahren um Gewicht zu sparen. Gefällt mir. :)

Ich habe eigentlich ein sehr einfaches Prinzip wenn es um Gewichtsreduzierung geht - Gewichtreduzierung nicht auf Kosten von Performance (und im Hobbybereich auch Zuverlässigkeit würde ich sagen), sondern wegen Performance. Mit Performance meine ich in dem Fall die Zeit. Letztendlich um das geht es in dem Kartsport. Also alles, was den Kart langsamer macht (z.B. wie in deinem Beispiel kurze Radsterne) trotz weniges Gewichts ist kein Upgrade, sondern Downgrade. Es gibt aber genug Stellen am Kart wo die Gewichtsreduzierung praktisch "kostenlos" durchgeführt werden kann. Alle Schrauben/Muttern/Bolzen sind solche Stellen. Man opfert praktisch nichts. Ich sah gestern eine sehr interessante Frage in dem tkart.it Magazin. Sie haben dort eine Rubrik "True or false" wo man seine Kenntnisse überprüft. Eine Frage war: "Der Motor ist die schwerste Komponente an einem kompletten Kart". Ich habe natürlich mit "Ja" geantwortet. War auch richtig, aber mit einer Anmerkung - wenn man den Motor als Einzelkomponente betrachtet. Ist auch logisch so. Jetzt kommt der interessante Part. Wenn man aber die Schrauben/Muttern/Metallverbindungen auch als Einzelkomponente betrachtet - die überholen den Motor als Prozentanteil! So sah das Ranking aus:

Metallkomponente, Schrauben und Muttern - 30%
Motor - 21%
Chassis - 18%
Verkleidungen - 14%
Räder - 11%
Plastik Teile - 6%

Für mich ist allerdings nicht ganz eindeutig wo genau die Komponenten wie Pedale, Sitzstrebe, etc. landen aber eins ist sicher - die Metallverbindungen machen viel aus.


Bezüglich Reifen Auswuchten - ich kämpfe momentan mit starken Vibrationen, die vermutlich von den Reifen kommen. Wenn auch mit neuen Reifen vibriert, werde ich wahrscheinlich auch mit auswuchten probieren. Die ein paar Grams werde ich in dem Fall für mehr Komfort opfern.

Munez

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Freitag, 31. August 2018, 10:03

Da du ja Rotax fährst, weiß ich nicht ob du tatsächlich Gewicht sparen musst. Das ist ja bekanntlich schon die schwerste Klasse.

Ansonsten ist es am einfachsten ein anderes Bodywork (ohne Aufkleber) zu fahren. Allerdings sind da die Gewichtsersparnisse vom OTK Bodywork zu dem von Parolin keine Welt. Lohnt sich beim CRG hingegen schon merklich.
Schrauben und Muttern kann man natürlich tauschen und auf Unterlegscheiben verzichten. Bodenblech mit Kabelbindern befestigen. Ist dann aber auch halt immer die Sache wie es sich dann fährt.
AMV hat mittlerweile auch Vollmagnesium Felgen im Angebot. Mach1, KR und Co. fahren damit rum, müsste man mal wiegen.
Für den Rotax fällt beispielsweise das tauschen vom Wasserschlauch gegen Alurohr auch weg.
Carbon gibt es natürlich auch noch, in vielen Serien allerdings verboten.

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Harka (31.08.2018)

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Freitag, 31. August 2018, 12:30

Oh, Munez, besser das Carbon-Thema nicht öffnen. Am Ende werden wir bei einem voll Carbon Monster (inklusive Rahmen) landen, der 30 000 Euro kostet... :D Manchmal sind die Regulationen doch gut. :)

Harka

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175

Dienstag, 11. September 2018, 10:59

Hallo wieder,

ich habe seit lange nicht mehr geschrieben, aber hatte ich auch nichts zum Schreiben. In den letzten zwei Wochen bin ich leider nicht gefahren. Gestern fuhr ich aber und war super. Wieder viele neuen Sachen entdeckt und gefunden.

Es war gestern zum ersten Mal frischer im Vergleich zu allen meinen bisherigen Fahrten. Ich glaube es war ca. 25° C. Nichtsdestotrotz habe ich entschieden die Düse nicht zu wechseln um einfach zu schauen wie der Motor bei diesen Konditionen mit der 130er Düse fahren wird. Ich konnte nicht ganz genau abschätzen, aber ich glaube, dass das Gemisch zu mager war. Der Motor lief doch gut, aber das Geräusch war irgendwie anders und geschätzt war langsamer im Vergleich zur letzten Fahrt. Ich glaube nächstes Mal wenn die Temperaturen wieder um die 25° sind, werde ich mit der 135er Düse probieren.

Weil auch so frisch war, habe ich entschieden auch die Reifen mit ein bisschen mehr Druck zu fahren und habe ich alle bei 0,6 bar (kalt) eingestellt. Erstes Stint - Katastrophe. Das war nichts, ich konnte gar nicht unter 1 Minute fahren, es war Null Grip, der Motor lief irgendwie komisch und nicht wie bisher, die Reifen haben offensichtlich Problemen mit dem Grip. Also - zurück in den Boxen. Reifendruck Kontrolle - alle 4 Reifen waren bei ca. 0,7 bar (warm). Die Vorderreifen habe ich auch so gelassen, die hinteren habe ich auf 0,65 bar eingestellt. Zurück auf die Piste für Stint zwei (den Motor habe ich so gelassen) - Tonen Unterschied. Der Grip war plötzlich da (es ist Wahnsinn wie viel Unterschied 0,05 bar machen können)! Erste Runde - warm-up, zweite Runde - 57,55 sec.! Konnte ich nicht glauben, ich habe meine bisherige beste Zeit mit 1 Sekunde verbessert ohne es einen offensichtlichen Grund dafür zu geben. Ja, die Reifen haben jetzt schon Grip gehabt, aber so war auch letztes Mal (geschätzt eigentlich sogar mehr) der Fall. Anscheinend war das kein Zufall, da alle meinen nächsten 4-5 Runden auch unter 58 Sekunden waren. Entweder war der Grip doch mehr oder ich habe einfach eine bessere Linie gefunden. Keine Ahnung.

Am Ende des Tages (ich bin leider nur zwei Stints gefahren) war meine beste Zeit 57,55 sec. und 57,12 sec. theoretische beste Zeit. Also es gibt auf jeden Fall noch Potenzial für nächstes Mal.

Wenn wir beim Thema Zeit sind, mein MyChron4 macht komische Sachen. Ich hätte gedacht, dass er die Start-Finale Gerade als Referenz für seine Rundzeiten nehmen soll. Macht er aber nicht. Bis jetzt hat er immer an S9 (s. Skizze) meine finale Rundzeit gespuckt. Dachte ich, ist eigentlich egal und bin ich einfach so weiter gefahren. Gestern aber nahm er plötzlich nicht S9 als Finale, sondern S18. Weißt jemand wie kann ich das korrigieren/kalibrieren, so dass er die eigentliche Finale als Finale nimmt (ich nutze die Magnetstreifen, kein GPS)? Die Strecke in den Einstellungen ist schon auf "Wackersdorf" eingestellt. Danke im Voraus!

EDIT:

Bild vergessen:

index.php?page=Attachment&attachmentID=24136

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Harka« (11. September 2018, 11:14)