Sie sind nicht angemeldet.

STAF

gepr.Mitglied

  • »STAF« ist männlich
  • »STAF« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 25.08.2016

Beruf: KFZ Betriebswirt

Hausbahn: Oppenrod

Motor: TM KZ10

Chassis: Birel CRY32 S4

  • Nachricht senden

1

20.06.2018, 08:48

CRG UP2000 von zwei auf einen Sattel umbauen - jemand Erfahrung???

Kurze Beschreibung des Arbeitsgerätes:

CRG Road Rebel mit 08er Homologation, Motor TM K11b, Bremse UP 2000

Eingesetzt wird das Gesamtpaket in der GKC100.


Nun zum Eigentlichen:

Ich habe die Bremse über den vergangenen Winter komplett revidiert und neu abgedichtet, sie funktioniert tadellos.
Allerdings habe ich von einem weiteren Fahrer, der mein Kart gefahren hat, den Hinweis bekommen, das meine
Bremse evtl. zu aggressiv und schwer dosierbar ist. Der Punkt zwischen bremsen und direktem Blockieren
ist quasi nicht vorhanden. Auch mir war dies schon aufgefallen, allerdings

noch nicht so bewusst und auch nicht mit dem Gedanken das es mich Zeit kosten könnte.

Da die UP2000 aus zwei einzelnen Bremssätteln besteht und es die Möglichkeit gibt einen zu entfernen, frage ich,
ob jemand damit Erfahrung gesammelt hat und die UP2000 mit nur einem Bremssattel fährt? Wäre mein "Problem"
über diesen Weg zu lösen oder hat jemand andere Vorschläge?

hannoah

gepr.Mitglied

  • »hannoah« ist männlich

Registrierungsdatum: 29.08.2016

Beruf: Selbständig

Hobbys: Fliegerei, Motorsport

Herkunftsland: Nordrhein-Westfalen

Motor: Rotax Max DD

Chassis: Praga Dragon

Danksagungen: 16

  • Nachricht senden

2

20.06.2018, 10:12

Gibt es eventuell härtere Bremsbeläge für Dein System? Ansonsten könntest Du noch einen Hauptzylinder mit größerem Kolben verwenden, damit würde Deine Pedalkraft auf einen größeren Querschnitt verteilt und es entstünde weniger Druck in der Leitung. Oder Du gehst mit der Bremsstange erstmal am Pedal höher, wenn da noch Bohrungen sind. Damit verkleinerst Du die Hebelwirkung auf die Bremsstange in Zugrichtung.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

STAF (20.06.2018)

STAF

gepr.Mitglied

  • »STAF« ist männlich
  • »STAF« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 25.08.2016

Beruf: KFZ Betriebswirt

Hausbahn: Oppenrod

Motor: TM KZ10

Chassis: Birel CRY32 S4

  • Nachricht senden

3

20.06.2018, 10:42

Danke schon mal für deine Rückmeldung, die sind sicherlich auch zielführend!

- Härtere Beläge wären vielleicht ein weiterer Ansatz.
Gibt es meiner Meinung nach auch original von CRG.
Die Up2000 ist ja nicht anderes als zwei vorder Bremssättel der VEN05, wenn mich nicht alles täuscht.
Ich fahre bisher die "billigen" Keep-Racing Beläge.

- Bremsstange ist bereits ganz oben eingehängt.

- HBZ zu ersetzten wäre denkbar, allerdings möchte ich vorerst preisgünstige Alternativen versuchen

Es gibt ja einen "Umbausatz" auf einen Bremssattel, den habe ich auch.
Allerdings habe ich noch nie gesehen das jemand dies gemacht hat und frage deshalb mal nach Erfahrungen damit.

GeorgW

gepr.Mitglied

  • »GeorgW« ist männlich

Registrierungsdatum: 02.07.2008

Danksagungen: 5

  • Nachricht senden

4

20.06.2018, 11:28

Hallo,

ich würde die Bremsstange tiefer einhängen. Aufgrund der geänderten Übersetzung des Bremsgestänges verlängert sich dadurch zwar der Pedalweg, dafür verbessert sich die Dosierbarkeit.
Gruß, Georg

STAF

gepr.Mitglied

  • »STAF« ist männlich
  • »STAF« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 25.08.2016

Beruf: KFZ Betriebswirt

Hausbahn: Oppenrod

Motor: TM KZ10

Chassis: Birel CRY32 S4

  • Nachricht senden

5

20.06.2018, 12:19

Hallo,

ich würde die Bremsstange tiefer einhängen. Aufgrund der geänderten Übersetzung des Bremsgestänges verlängert sich dadurch zwar der Pedalweg, dafür verbessert sich die Dosierbarkeit.
Gruß, Georg
Ja, das Gestänge am HBZ tiefer einzuhängen wäre auch ein Versuch wert. Danke für den Ansatz.

Wie sich hier schon zeigt, gibt es verschiedene Ansätze die in die richtige Richtung führen können und die ich auch versuchen werde.
Allerdings bleibt die Frage nach der Erfahrung mit dem Rückbau eines Sattels noch offen.
Wäre super wenn dazu jemand was sagen könnte.

Trotzdem bin ich weiterhin für andere Tipps und Tricks offen und dankbar.

GeorgW

gepr.Mitglied

  • »GeorgW« ist männlich

Registrierungsdatum: 02.07.2008

Danksagungen: 5

  • Nachricht senden

6

20.06.2018, 16:40

Hallo,

ich meinte es eigentlich genau andersrum, nämlich das Gestänge am Pedal tiefer einhängen, nicht am HBZ.

Pedal tief, HBZ hoch: langer Pedalweg, niedriger Kraftaufwand, viel Gefühl im Bremsfuß
Pedal hoch, HBZ tief: kurzer Pedalweg, höherer Kraftaufwand, weniger Gefühl

Gruß, Georg

pehaha

gepr.Mitglied

  • »pehaha« ist männlich

Registrierungsdatum: 08.09.2005

Beruf: Selbst.

Hobbys: Technik

Danksagungen: 378

  • Nachricht senden

7

01.07.2018, 11:36

Die Up2000 ist keine schöne Bremse, auch mit 2 Sätteln hoher Klotzverschleiß und die Klötze sind teuer.
Ob die Nachbauklötze weicher sind weiß ich nicht. Fährst du ohne VR Bremse, dann ist sie schwer dosierbar.
Auf lange Sicht würde ich tendieren die UP raus zu werfen und was neueres zu verbauen.
Eine Zange halte ich für riskant. Die UP neigte eh zu Überhitzung, 2 Klötze müßten nun die Reibleistung von 4 Klötzen übernehmen.
Aber lass sie drin und leg einen Sattel mal still. Guck mal ob du die Verbindung raus nehmen kannst, aber der Entlüfternippel muss wieder rein.
( Es gibt auch ein Leben NACH dem Kart :D )

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

STAF (02.07.2018)

STAF

gepr.Mitglied

  • »STAF« ist männlich
  • »STAF« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 25.08.2016

Beruf: KFZ Betriebswirt

Hausbahn: Oppenrod

Motor: TM KZ10

Chassis: Birel CRY32 S4

  • Nachricht senden

8

02.07.2018, 12:15

danke für deinen beitrag!
ja, ich fahre die up2000 ohne vorderradbremse, da in unserer Serie, GKC100, nicht erlaubt.
über einen hohen verschleiß kann ich mich eigentlich nicht beschweren, lediglich das sich die beläge

etwas ungleichmäßig und schräg, sprich keilförmig, abfahren.

ja, die originalen beläge sind tatsächlich teuer, rund 45€ für zwei stück. dafür aber die möglichkeit aus verschiedenen
härten zu wählen. ich fahre bisher die günstige variante, bestellt bei keep-racing, für, ich glaube 18€.
allerdings habe ich bei diesen belägen keinen anhaltspunkt wie diese in der härte einzuordnen sind.

wie du schon sagst, kann man das ohne den kompletten umbau herausfinden. beide sättel sind über eine leitung miteinander
verbunden. diese entnehmen und in den vorderen sattel eben eine entlüftungsschraube einsezten, das sollten zu testzwecken funktionieren.

aber eben genau das thema temperatur macht mir in diesem zusammenhang auch etwas sorge. die scheibe und beläge sind recht
klein dimensioniert. und nun würde durch den umbau, noch die hälfte wegfallen und alle kraft und energie würde auf nur noch
zwei recht kleine beläge wirken...


aber genau in diese richtung ist meine eigentlich frage auch gerichtet, ob jemand diese konkrete erfahrung schon gesammelt hat.

pehaha

gepr.Mitglied

  • »pehaha« ist männlich

Registrierungsdatum: 08.09.2005

Beruf: Selbst.

Hobbys: Technik

Danksagungen: 378

  • Nachricht senden

9

02.07.2018, 18:00

Darum ja 2 Sättel, wegen der kleinen Scheibe. Keilförmig ist für hoher Verschleiß da du recht schnell an der dünnen Stelle bist und auf der anderen Seite ist er noch 50% und der Preis...90€ für ein Satz ;(

Wegen der Dosierbarkeit ? Ich würde eher am Gestänge und am Bremsfuß arbeiten.
Bei Prespo gibt es Sinterbeläge hart, hatte ich wegen Haltbarkeit die anderen nie probiert. Ich bin volle Bremse gefahren, da mußt eh die Balance einstellen.
Ich bin mit TAG auch mal ohne VRB gefahren, fand ich auch nicht angenehm. Kein Vergleich zu den moderneren VEN 8 usw.
( Es gibt auch ein Leben NACH dem Kart :D )