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Janik123

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1

13.04.2018, 23:31

Sponsoringsvertragsvorlage zu verkaufen

Hola zusammen,

ich habe eine professionelle und juristisch korrekte Sponsoringvertragsvorlage aufgesetzt und bin aktuell am Überlegen sie für einen gewissen Betrag zu verkaufen. Verkaufen deshalb da sie explizit für den Motorsport zugeschnitten ist und Details enthält die in keinem kostenlosen Mustervertrag enthalten sind und ich sehr viel Zeit und Mühe rein gesteckt habe.


Erstmal einige Vorteile meiner Vertragsvorlage:
- für Motorsport gemacht, daher Details die kein Mustervertrag enthält
- durch den Vertrag kann der Sponsor die gesamte Sponsoringsumme als Betriebsausgabe verbuchen und deshalb steuerlich geltend machen. Ihr hättet also den Vorteil, dass er bei gleichen Kosten eine deutlich höhere Summe sponsorn könnte als er es vielleicht jetzt schon tut
- ihr könnt potentiellen Sponsoren einen Vertrag anbieten und dadurch locken (viele Unternehmen sponsoren gar nicht ohne Sponsoringvertrag)
- es macht einen enorm professionellen Eindruck wenn man keine billige Vorlage aus dem Netz sondern eine explizit auf den Kart/Motorsport zugeschnittenes Dokument verwendet
- Vertragssicherheit und Absicherung falls es zu Streitigkeiten kommen sollte (zB. wäre es nicht möglich dass ihr auf Verlangen des Sponsors sein Logo entfernen müsst wenn dies den Overall/Helm/... beschädigen würde)
- Dokument mit nur 4 Seiten das trotzdem alle notwendigen Klauseln und Ansprüche enthält aber auch für Leute ohne juristische Kenntnisse einfach zu verstehen ist


Wie würde das Ganze ablaufen?
Ich bräuchte Namen und Anschrift von euch, sowie die Info ob ihr selbst gewerblich (also mit Ausweisung der Mwst) handelt oder nicht. Auf der Basis würde ich zwei pdf Vorlagen erstellen (einmalige Zahlung & regelmäßige Zahlung) in die ihr sonstige Details wie Sponsorfirma, Sponsoringbetrag, Zahlungszeitraum, Gegenleistungen und alles andere was von Belang ist eintragen könntet.

Gibt es hier überhaupt Bedarf für so etwas? Falls ja wie viel wärt ihr bereit höchstens dafür auszugeben?

Freue mich über euer Feedback!

Deki#91

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2

14.04.2018, 00:08

Die Problematik der meisten Fahrer ist nicht der Vertrag, sondern jemanden zu finden der überhaupt bereit ist Geld für Werbung im Kartsport zu bezahlen ... das ist die Kunst die die wenigsten beherrschen und die die das können findest du am "freien Markt" nicht !

Deine Idee ist nett, aber kaum durchsetzbar...

Janik123

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3

14.04.2018, 09:50

Die Problematik ist mir bewusst, ich gehe auch nicht davon aus das Sponsoringgeschäft zu revolutionieren. Ich rede hier eher von "Einzelfällen". Im Kartsport wird in den seltensten Fällen wegen Marketingwirkung gefördert sondern eher aus Sympathiegründen zu einzelnen Fahrern/Teams. Symapthie gibt es oft, aber die alleine ist nicht überzeugend genug wenn das Unternehmen das Sponsoring nicht steuerlich geltend machen kann. Deshalb die Aussage dass der Vertrag die Suche (auch im Bekanntenkreis) etwas vereinfacht. Ebenso gibt es durchaus Leute die Sponsoren haben und für die sowas nützlich sein könnte, da sie bei gleichen Kosten für das Unternehmen mit einer deutlich höheren Summe unterstützt werden könnten.

TONY83

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4

14.04.2018, 21:10

Frage .... Haftest Du für den Fall eines Juristischen Fehlers .
same shit different day ...

Janik123

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5

15.04.2018, 11:06

Das ist eine sehr gute Frage!

erstmal grundsätzlich: juristische Fehler sind auf dem Gebiet nahezu unmöglich. Da das grundlegende Vertragsrecht gilt und es keine komplexe Grundlage wie zB. das Arbeits- oder Mietrecht. Deshalb ist man in der Gestaltung der Verträge sehr frei,da es kaum Regelungen gibt gegen die man verstoßen könnte. Daher gilt der Vertrag wie er aufgesetzt ist und alle Ansprüche die der eine dem anderen gegenüber hat sind schwarz auf weiß gedruckt. Natürlich sind die notwendigen Klauseln enthalten die beide Parteien gegenüber Gewährleistung, Haftung, Kündigung etc. absichern. Und etwas einklagen das weder vertraglich noch gesetzlich geregelt ist geht schlicht und einfach nicht, weshalb der Vertrag wasserdicht ist.

Ich bin kein Anwalt, sondern Maschinenbau Student der in den vergangen Semestern einige Rechts Kurse belegt hat, die ich allesamt mit sehr gut abgeschlossen habe. Den Sponsoringvertrag hab ich mit meinem Vertragsrecht Professor durchgesprochen um ihn auf Richtigkeit und Vollständigkeit zu prüfen, da ich den Vertag selbst für drei Sponsoren nutze und deshalb einen absolut wasserdichten Vertrag wollte. Da ich aber als Privatperson handle und nicht als staatlich anerkannter Jurist, werde ich keine Haftung für mögliche juristische Fehler übernehmen (wobei juristische Fehler, wie oben beschrieben eigentlich ausgeschlossen sind). Genau deshalb verlange ich auch keinen Studensatz von xhundert € für eine Vertragsvorlage, sondern lediglich einen gewissen Betrag als eine Art Wertschätzung und Aufwandsentschädigung.

Michael65

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6

15.04.2018, 11:16

Sorry, aber ganz ehrlich..... ich finde dieser Thread gehört geschlossen/gelöscht.

Viele Grüße,
Michael

Janik123

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15.04.2018, 14:35

Mit welcher Begründung? Andere versuchen selbst designte Kartteile zu verkaufen, ich versuche Gedankengut zu verkaufen. Nur dass mein Ansatz eher eine Know How Lücke im Kartsport trifft. Nützliche Kartteile konstruieren könnten wohl die meisten hier, einen korrekten Vertrag der vor allem beide Seiten absichert aufsetzen wohl die wenigsten.

Xander

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15.04.2018, 17:52

... sorry aber so ein Vertrag ist nun wirklich keine Hexerei! Welche Know How Lücke bedienst du denn mit deinem Gedankengut?
Ich glaube. dass es schwieriger ist, Kartteile zu konstruieren als einen Sponsorenvertrag zu entwerfen... du bist aber in der glücklichen Situation als Maschinenbaustudent auch noch ein paar Kurse in Recht belegt zu haben :-)

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