Sie sind nicht angemeldet.

darkspy_-

gepr.Mitglied

  • »darkspy_-« ist männlich
  • »darkspy_-« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 16.11.2017

  • Nachricht senden

1

16.11.2017, 22:22

Welches Kart für (Wieder)Einstieg?

Servus Leute!
Vor etwa 7 Jahren kaufte mein Vater sich ein Tonykart und sagte "komm das probieren wir mal aus".
Der Autovirus war in unserer Familie schon immer vorhanden. Mein Dad versuchte das dann so auszuleben.
Aufgrund des Abiturs, Studium usw. fiel der Zeitaufwand meinerseits etwas gering aus und schlussendlich wurde das Kart, nach zwei Jahren, leider wieder verkauft.
Auch damals sind wir nicht regelmäßig gefahren, d.h. meine Erfahrung hält sich tatsächlich sehr in Grenzen.

Jedoch bin ich absoluter Motorsportfanatiker(neben dem Motorrad fahren).
Zur Zeit fahre ich jedoch nur regelmäßig Indoor-Kart, was mir langsam aber sicher doch deutlich zu langweilig wird.
Deswegen würde ich im kommenden Jahr gerne hobbymäßig mit dem Kartsport anfangen.

Und auch wenn das für Euch wschl. die 1000 und X.te Kaufempfehlung ist, hoffe ich dass ich trotzdem auf offene Ohren treffe. :)

Das Kart, dass wir damals hatten, war ein Tonykart mit Iame X30 Motor und Fliehkraftkupplung.
In diese Richtung solls auch diesmal gehen(leistungstechnisch). Allerdings hatte das Kart nur eine Bremse an der HA. Soweit wohl auch "normal"?!
Zum Wohnort: Ich (23) komme aus München und würde nach Ampfing fahren, in Garching ist ja leider nichts mehr los :huh:
Allgemeines Werkzeug, Helm, Kartwagen usw. sind noch vorhanden und brauchen nicht gekauft werden.
Zum gewünschten Kart an sich:
Ich bin mir ziehmlich sicher, dass ich mit einem Schaltkart überfordert wäre, deswegen solls eins mit Fliehkraftkupplung werden. Am liebsten auch mit Bremsen an der VA?
Ausnahmen bildet hiervon vielleicht ein Kart mit max. 2 Gängen. Zumindest hab ich hier im Forum etwas davon gelesen?
Preislich hatte ich mir, nur für das Kart, einen doch engen Rahmen von 1500 Euro gesetzt und da ich keinerlei ernsthaften Rennversuche anstrebe, hoffe ich dass ich damit in etwa hinkomme.
Zumindest errinnere ich mich noch, dass wir das Tonykart damals für ca. 1200 Euro verkauft hatten.

Konnt ihr mir eine Auswahl von Karts nennen, nach denen ich mich jetzt in nächster Zeit umschauen kann?

Auch verstehe ich die Kart-Klassen nicht ganz?
Gibt es denn in Bayern(evtl. ganz D mit den Kartstrecken in Bayern) keine Hobbyklasse in der man beispielsweise zwei mal im Jahr an einem Rennen teilnehmen kann?
Und bei der ich nicht alle 10 Stunden meinen Motor revidieren und jeden Monat hunderte von Euros reinstecken muss?
Wenn doch, nach welchen Richtlinien müsste sich das zu erwerbende Kart richten?
Ich lese immer nur etwas von Motoren und deren ccm, spielt es in der Einteilung bspw. keine Rolle ob das Kart nur hinten, oder auch vorne Bremsen besitzt?
Auch wenn ich nicht ernsthaft versuchen möchte an der spitze irgendeiner Tabelle zu stehen, wäre es doch sehr interessant sich später ab und an mit anderen zu messen.
Natürlich erst wenn man genug Erfahrung im Fahren und im Bereich Setup gesammelt hat.

Auch rechne ich damit, dass mein Vater sich ebenfalls wieder infizieren lässt.
Somit wäre das richtige Kart/vergleichbare Karts (zum fairen Fahren zu zweit) und die Frage nach einer eventuellen Teilnahme an Hobbyrennen im Zusammenhang eigentlich das Interessante.

Danke schon mal für das Durchlesen bis zum Ende !
Mfg

hannoah

gepr.Mitglied

  • »hannoah« ist männlich

Registrierungsdatum: 29.08.2016

Beruf: Selbständig

Hobbys: Fliegerei, Motorsport

Herkunftsland: Nordrhein-Westfalen

Motor: DD2 evo, KZ10b

Chassis: Praga Dragon Evo, FK Evo

Danksagungen: 27

  • Nachricht senden

2

16.11.2017, 22:43

Hallo Darkspy,

willkommen (zurück in der Kartwelt) und Danke für Deine ausführliche Vorstellung!

Zu Deinen Fragen: mit 1500 wird es in der gesuchten Leistungsklasse schon recht dünn, aber es ist nicht unmöglich, da brauchbares Material zu finden. Im Motorsportmarkt finden sich immer mal wieder interessante Karts zu teilweise auch sehr fairen Preisen. Ich denke, dass es bei Dir um einen Rotax Max Senior oder (wieder) einen X30 gehen wird, Hauptunterschied in der Handhabung ist mE der Vergaser, beim X30 mit H/L-Schraube, beim Rotax mit Schieber, dementsprechend Düsen tauschen und Nadel umhängen bei Änderungen. Ein Kollege ist sehr happy mit dem X30, ich fahre DD2 und kann auch nicht jammern. DD2 für 1500 halte ich allerdings für utopisch, da geht unter 2000,- wohl nichts, überlegen würde ich es mir trotzdem. Ich bin damit eingestiegen hab bisher keinen Hauch von Reue.
Was die Bremse vorne betrifft: vorgeschrieben ist sie bei X30 und MaxSenior nicht, beim DD2 schon. Man kann sie aber in vielen Clubveranstaltungen fahren, da wiegt man dann eben ca. 5 Kilo mehr, kann dafür aber später bremsen (je nach Strecke und vor allem bei Regen ein Vorteil) und hat vor allem einen zweiten Bremskreis. Entweder separat per Hand oder beide Kreise hängen am Pedal.
Zu den Rennen: es gibt bestimmt auch in Deiner Nähe Kartclubs, die eigene Veranstaltungen ausschreiben, da können im Jahr schon so 4-6 Rennen zusammenkommen.

Auf jeden Fall viel Spaß beim Wiedereinstieg und auch für Deinen Dad, wenn er nochmal in den Sitz steigt.