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DerDurchschnitt

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  • »DerDurchschnitt« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 06.11.2017

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06.11.2017, 14:11

Lohnt es sich noch mit dem Kartsport anzufangen?

Hallo,

Ich bin im Motorsport neu und hatte bis jetzt nie etwas mit Motorsport zutun.
Vor etwa 3 Monaten hatte ich mein vierzehnten Geburtstag und habe mir zu diesem ein Logitech G29 gewünscht (PC-Simulation-Lenkrad), welches ich auch bekam.
Ich spielte damit F1 2017 und ab diesem Zeitpunkt interessierte ich mich immer mehr für Motorsport.
Ich fuhr mehrere male Leihkart, wo ich ganz ehrlich keine schlechten Zeiten fuhr.
Vor ein paar Tagen, kam ich auf die Idee Kartsport zu betreiben.
Allerdings ist das, wie jeder hier weiß, ziemlich teuer und ich könnte mir das gerade so leisten ein gutes und gebrauchtes Kart zu kaufen.
Auf alle anderen Sachen, wie Ausrüstung und Reparaturen müsste ich erstmal sparen.
Ich will jetzt gerne wissen ob es sich noch lohnt im Kartsport einzusteigen UND dann es auch noch gut möglich ist in eine der höchsten Klassen aufzusteigen. Oder ihr sagt, das ist kaum noch möglich und ich hätte da schon mit acht Jahren anfangen müssen Kart zufahren und ich sollte es lieber nur Hobby mäßig betreiben, weil dieses deutlich günstiger wäre oder ihr sagt, dass ich mein Geld sparen sollte und es lieber in Fahrten in Leihkarts stecken soll.
Ich sag von mir selber, dass ich schon ein gewisses Talent für Motorsport habe allerdings ist mein Nachteil die Körpergröße. Ich bin im Moment schon so 1,80 cm aber habe noch ein Gewicht von 59kg.
Ich hoffe ihr könnt mir den richtigen Weg sagen.
Bitte sagt mir eindeutige Antworten und nicht so etwas wie: „du kannst es ja mal versuchen“ .

LG DerDurchschnitt

elehchr

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  • »elehchr« ist männlich

Registrierungsdatum: 25.03.2015

Beruf: KFZ-Techniker Meister

Hobbys: Computer und natürlich Motorsport

Motor: Honda GX390, TM K8

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2

06.11.2017, 14:51

Moin,
ich versuche es mal in einer Kurzfassung:
Je nachdem was du mit "Motorsport" bzw. "Kartsport" meinst, wird sich ein Anfang mehr oder weniger lohnen. Wenn du nur Hobbymäßig fahren möchtest, dann ist es nie zu spät und du solltest auf jeden Fall damit anfangen ;-)
Wenn du allerdings eine richtige Rennsport-Karriere anvisierst muss ich dich leider entäuschen. Das wird aus mehreren Gründen vermutlich nicht so einfach klappen.
Wie du schon erkannt hast, kann der Motorsport im allgemeinen recht teuer werden. Wenn du hier keine Unterstützung (zeitlich und finanziell) von anderen wie z.B. den Eltern bekommst, kannst du den Motorsport alleine und ohne Einkommen wohl kaum stemmen.

Ich habe leider nicht viel Zeit zum schreiben und ich hoffe hier kommen noch andere Kommentare, aber mein erster Eindruck ist "Fang mit professionellem Kartfahren an, aber erwarte keine große Rennkarriere". Und das Thema mit dem Leihkart... Also ich persönlich finde, dass man Leihkart und Rennkart nicht miteinander vergleichen kann. Es geht ja auch nicht nur ums fahren, sondern auch um die Technik und ums schrauben.

Trotzdem viel Glück und Kopf hoch. Kartsport ist ein toller Sport und kann von "günstig & hobby" bis "teuer und professionell" betrieben werden. Je nachdem was man selber für Wünsche und Vorstellungen hat...

goomh

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  • »goomh« ist männlich

Registrierungsdatum: 06.05.2009

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3

06.11.2017, 18:37

Als Hobby "ja", als Karrierestart "Nein".
Wir hören auf -> Teile und Geräte unter "Suche"

Michael65

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  • »Michael65« ist männlich

Registrierungsdatum: 04.08.2017

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4

06.11.2017, 18:59

Hi,

mein Sohn 16 J. ist vor gut zwei Jahren (also in deinem jetzigen Alter) mit dem Kartfahren angefangen. Wir waren und sind immer noch auf diversen Outdoor und Indoor Leihkartbahnen unterwegs.
Vor einem viertel Jahr haben wir uns dann ein gebrauchtes Rennkart mit Diegowie Vt400 19 PS 4-Takt Motor gekauft. Mir war es wichtig meinem Sohn nicht nur das Leihkartfahren zu ermöglichen, sondern eben auch die dahinter stehende Technik näher zu bringen.
Was soll ich sagen, es ist sicher kein günstiges Vergnügen aber es macht einen riesen Spaß. Das Fahren mit dem Kart ist mit Leihkarts nicht zu vergleichen. Für den Einstieg war es die richtige Entscheidung, ein Umstieg auf ein 2-Takt Kart ist nicht ausgeschlossen. ;)

Wir fahren übrigens im Hobbybereich, der finanzielle Sprung in den professionellen Bereich ist doch schon immens und für Ottonormalverbraucher ohne tatkräftige Sponsoren wohl leider nicht realisierbar.

Aber mal gucken was noch so kommt.... und Spaß macht es auch so.

Viele Grüße,
Michael

Philipp74

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  • »Philipp74« ist männlich

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5

06.11.2017, 19:52

Im Kartsport ist auch eine Rennkarriere möglich, nur halt keine Formel 1 oder so was.

Noci

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  • »Noci« ist männlich

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6

06.11.2017, 20:09

Es Lohnt sich immer mit dem Kartsport anzufangen!!!

Wenn du auf die Ausrüstung sparen musst, dann kann ich dir zu 100% sagen, dass aus einer Karriere nichts wird.
Aber man soll ja nie, nie sagen. Fang erstmal an, vielleicht wirst du mal Testfahrer oder kannst die Kenntnisse
anderswo brauchen. Im Zweifelsfall, hast du eine Menge Spaß.

xray

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  • »xray« ist männlich

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Chassis: Birel S4 S5 S7

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7

06.11.2017, 21:42

Dein motorsportliches Talent erkennst du woran genau ?


Kaufe dir ein gutes gebrauchtes, Overall Helm und co wünscht du dir zu Weihnachten. Und dann erstmal ErFAHRung sammeln. Zeitgleich gut in der Schule aufpassen ist auch ein super Tipp :D :rolleyes: :P

pehaha

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  • »pehaha« ist männlich

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8

07.11.2017, 09:44

Muss ich auch mal kurz meinen Senf zugeben.

Du mußt mal paar Eckdaten kund tun.

1) Wo wohnst du? Ort/Stadt (denn Kartbahnen gibt es nicht wie Sand am Meer und nicht jede ist geeignet)
2) Hast du überhaupt schon mit den Eltern darüber gesprochen? Denn ohne deren Einwilligung geht nichts.
3) Budget....was hast du für Anschaffung gedacht....was für lfd. Kosten.
4) Transport, du bist auf jemanden angewiesen, der dein Equipment transportiert, Transporter, Anhänger...AHK am Auto????
5) Lagermöglichkeit zu Hause?

Das sind schon mal Grundpfeiler.

Bevor DAS nicht klar ist...mache ich mir keinen weiteren Kopf.
Und IMMER freundlich bleiben :D und die FORENREGELNlesen und beachten.

Es gibt viele Menschen,die sind der lebende Beweis dafür, dass Hirnversagen nicht zum Tod führt.

SaKi

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  • »SaKi« ist männlich

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9

08.11.2017, 14:16

http://m.spiegel.de/sport/formel1/formel…3834.html#start

interessanter beitrag... zwecks talent und geld

pehaha

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  • »pehaha« ist männlich

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Beruf: Selbst.

Hobbys: Technik

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10

08.11.2017, 15:34

Ok, da will der TS ja gar nicht hin.....ich denke, wir hatten Herbstferien, da kommt man dann auf Ideen.....weil nun scheint er verschollen.

Aber was Saki da erwähnt beobachte ich hier vor Ort.

2006 taucht auf meiner Heimbahn ein Bekannter mit seinem Sohn auf, 6 Jahre der Knirps, ein Tony mit einer Gazelle, er trainierte viel und wurde immer schneller. Papa spendiert ihm die große Gazelle da die Kleine ihn schon langweilte. 2 Jahre Training dann mit 8 begann die offizielle Karriere und er räumte so ziemlich alles ab.
Dann gings in die Junior Klasse, da wurde die Luft schon dünner und er traf auf den Sohn eines 7fachen Champions. Wer da nun mehr Talent oder mehr Geld hatte ? In den Klassen geht es rau zu und der kleinste Rempler bist du schnell draußen. Trotzdem 2 Titel eingefahren und 5. in der EM.
Das ist doch schon was.....aber bis dahin war es noch preiswert.
Und Papa sagte immer "Ziel = F1" ohne eine Mine zu verziehen.
Dann kam F4 und wieder war der "Andere" auch da. :D Rookie-Meister und 5ter Gesamt 2016 F3 (es wird nun Europaweit gestartet)am Ende 15ter....ein gewisser Lance Stroll gewinnt so fast alles. 2017 dann 15ter......damit kommst nicht in die F1.
Was kein Mensch weiß was das bisher gekostet hat........der Sohn vom Siebenfachen wurde 12ter. Kohle spielt nun keine Kohle aber ein Deutscher ist 3ter geworden.
Nun beobachte ich gerne, was aus den jungen Wilden wurde.

Talente wichtig, Kohle wichtig, aber ohne das Quäntchen Glück geht nix. Das Glück hat einen Namen, hieß oft G.Noack.

Willst du Geld vernichten....empfehle ich Motorsport :D ich beobachte die Jungs weiter...mal sehen wo die Reise hingeht.
Und IMMER freundlich bleiben :D und die FORENREGELNlesen und beachten.

Es gibt viele Menschen,die sind der lebende Beweis dafür, dass Hirnversagen nicht zum Tod führt.

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michel (13.11.2017)

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