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Luggi

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21

Freitag, 4. November 2016, 18:26

@ ls-kart

also wenn wir trainieren bzw. privat auf der Bahn sind, dann ist unsere Material immer im Reglement (Motor-Chassis-Gewicht-Sprit usw.) ich möchte mich ja auch nicht selbst anlügen und ich möchte ja auch wissen wo wir von den Zeiten her stehen.

Ich gehen jetzt mal davon aus, dass alle anderen Fahrer (zumindest die, die sich auf den ganzen Rennen tummeln) das ebenfalls so betreiben.

Wenn wir mal langsamer sind, überlegen wir eigentlich zuerst, was wir im dem Moment falsch gemacht haben und gehen nicht gleich davon aus, das der Kollege mit diversen unlauteren Hilfsmitteln unterwegs ist! (bei Thonon erst recht nicht)

Du und dein Sohnemann trainiert doch auch so, wie es das Reglement vorsieht, oder fährt Lukas mit einem größeren Kolben, wenn er mal schnell ist?

LS-Kart

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22

Freitag, 4. November 2016, 19:53

Jop alles richtig, die Einstellung stimmt!
Dennoch: Die Anerkennung als Bahnrekord gibt es eben nicht im freien Training oder bei Testfahrten.
Das sind halt schon immer so die Regeln.
Das ist überings nicht nur im Motorsport so. Bestes Beispiel ist die Leichtathletik.
Stan Pex ist letztes Jahr bei der DKM in Kerpen am Freitag auch eine Fabelzeit gefahren.
Die hat sogar mehr als einer mitgestopt ... aber da wurde kein Hype drum gemacht und schon gar nicht von Bahnrekord gesprochen.

Quickwheel

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23

Freitag, 4. November 2016, 20:33

Schön das sich die Gemüter nun wieder beruhigt haben !

Ich jedenfalls zieh meinen Hut vor dem Weltmeister und stelle mir die Frage :

Was fährt der Junge wohl bei optimalen Bedingungen und in seinem eigenen Kart für ne Zeit ?
Eine 3 vorne ???
Das Leben ist wie ein Rennkart....manchmal läufts, manchmal nicht ... 8|

ronnyKZ2

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24

Freitag, 4. November 2016, 21:05

Der Sinn meines Postings sollte eine Anregung dazu sein das wir uns ständig nicht nur nieder machen sollen, sondern das wir gemeinsam an einem der geilsten Hobbys teilnehmen können, uns gemeinsam in diesem Hobby entwicklen können und das obwohl uns wohlmöglich mehrere hundert Kilometer trennen.

Es sind hier täglich über 150 kluge Köpfe im Forum online und anstatt die Energie zu nutzen täglich jemanden etwas zu unterstellen ist es doch einfacher wenn wir gemeinsam hier theoretisieren können wie man an das gewünschte Ziel kommt.

Beispiel: Einer schreibt das man zum gewünschten Ergebnis soft Reifen benötigt, der zweite sollte drauf hin schreiben das der Luftdruck auch passen sollte ... aber nein, hier ist es zur Zeit der Fall, dass der zweite den ersten gleich anmacht weil mit medium Reifen geht es auch und wenn man nur schnell wegen ausreichend Kapital und soft Reifen ist dann sollte man Kartsport aufgeben. Natürlich haben beide Recht, aber die Diskussion endet in nichts und viele verlieren die Lust am Forum weil man daraus nichts lernt. Das es mit medium Reifen auch geht ist klar, aber einfacher ist es mit soft und üblicherweise sucht man den Weg des geringsten Widerstandes. Die soeben genannten technischen Optionen dienen nur als Beispiel und müssen nicht umbedingt immer richtig sein (es gibt auch Szenarien wo ein weicher Reifen in Probleme kommt).

Ein weiteres Beispiel hier aktuell ist das jetzt die rede von "behandelten Reifen" war ... mich persönlich interessiert der technische Aspekt dahinter, mit was behandelt, wie genau, was bringt es, wie lange bringt es, persönliche Erfahrung, wo bekommt man das Mittel her, usw. ?! Ob man das bei bestimmten Veranstaltungen laut deren Reglement benutzen darf oder nicht ist eigentlich egal, dafür gibt es dort die technische Abnahme. Aber wenn mir jemand die obigen Fragen beantwortet dann gehe ich heute ins Bett und weiss mehr als heute in der früh und das macht mehr Laune auf das Forum.


Ich glaube du vergisst, dass das kein Mannschaftssport ist. Die Zeit war möglich weil beide (Fahrer + Tuner) sich mit dem Material auf der Strecke gut auskennen. Ohne irgendjemandem hier zu nahe treten zu wollen - ich glaube kaum, dass hier einer mit demselben Wissensstand wie Eric oder Thonon schreibt. Die Zeit kommt ja nicht von irgendwo; Thonon und Eric machen das nicht erst seit gestern und auch nicht alle 2 Wochen wie der gewöhnliche Kartfahrer. Sich das Wissen anzueignen kostet vor allem eines: Geld. Denn bis man die Leistung von einem Motor bis zum Maximum ausreizen kann geht auch mal der ein oder andere Kolben hoch. Man kann sich das natürlich alles von den Profis erklären lassen, kostet auch wieder Geld. Dass keiner viel Geld für etwas ausgibt, nur um es dann dem anderen für lau weiterzugeben, sollte wohl selbstverständlich sein. Ich stell mir jetzt einfach mal ein paar Fragen:

- welcher Hobbyfahrer kann es sich leisten fast jede Woche/Tag im Kart zu sitzen oder sich mit dem Motortuning zu befassen? Richtig, keiner.
- welcher Hobbyfahrer kann ohne genaue Messungen herausfinden, wann der Reifen richtig arbeitet?

das könnte man jetzt auf fast alle Parameter am Kart übertragen. Mit ein bisschen hier helfen und ein bisschen da ist vielleicht mit viel Glück eine 42 tief drin. Bis zu der Fabelzeit fehlt dann immer noch eine halbe Sekunde. Selbst wenn sich hier wirklich einer super gut mit dem Dellorto oder den Vegas auskennt, hat man immer noch keinen Fahrer der auch nur ansatzweise über die Praxis verfügt wie Thonon. (Korrigiert mich bitte, falls ich mich irre). Das Soll jetzt keine Anfeindung sein, aber so sieht es nun mal leider aus. So eine Zeit wird für jeden von uns immer ein Traum bleiben

Luggi

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25

Freitag, 4. November 2016, 21:35

Servus ronnykz2,

da möchte ich jetzt deinen Ausführungen vorsichtig widersprechen!

Viele von uns verbringen mehrmals pro Woche ihre Zeit im Kart um zu trainieren und haben dann auch oftmals sehr erfahrene Mechaniker/Tuner dabei! (wir haben des öfteren jemanden dabei, der auch nicht so schlecht ist)
und im Winter fahren wir mach Italien usw. ein paar Euro´s kostet das schon!

War die 41,9 von Pfaff, oder die anderen schnellen Zeiten alles nur Glückssache? nein, so einfach ist das nicht!

Auch die Reifen und der Vergaser sind keine Hexerei!

und und und und.... ach ja, viele Hobbyfahrer können sich das leisten, wir VÄTER sind ja verrückt genug! :D

Gruß

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Luggi

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Freitag, 4. November 2016, 22:16

... nochmal auf´s eigentliche Thema zurück.

ich wechsle jetzt mal die Örtlichkeit und gehe nach Ampfing (war mal unsere Hausbahn) wenn dort keine Rennen sind bzw. nur Hobbyfahrer unterwegs sind, dann pendeln sich die Zeiten so zwischen 42,5 und 43,5 (je nach Niveau) ein, ein paar Fahrer bewegen sich dort permanent zwischen 41,8 und 42,5.
Wenn jetzt plötzlich die schweren Jungs kommen, dann fahren die unter gleichen Bedingungen 41,5-41,6 , so hat es Fore z.B. gemacht... und das war auch nur Training zur DSKM, also keine offizielle Zeit, aber sie wurde gefahren. Pex, Federer, usw. fuhren ähnliche Zeiten.

Könnte es sein, wenn in Liedolsheim wieder (so wie früher) großen Rennen gefahren werden und entsprechende Fahrer zum trainieren vor Ort sind, solchen Zeiten mehr oder weniger an der Tagesordnung wären? Somit wäre es keine Fabelzeit mehr und man gewöhnt sich daran

Nur mal so eine Idee von mir

Gruß

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Freitag, 4. November 2016, 22:20

@Luggi,
volle Zustimmung!!!

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Luggi (04.11.2016)

ronnyKZ2

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Freitag, 4. November 2016, 22:50

@Luggi, gut dann nehme ich das mit dem Trainieren zurück. Dass die Zeit von Pfaff Glück war habe ich auch nicht gesagt. Mir ist bewusst, dass KKC Wochen vorher schon viele Tests in Liedo gemacht hat